Nahost
Trump droht Iran mit Untergang einer Zivilisation

US-Präsident Trump hat vor dem Ablauf seines Ultimatums dem Iran erneut mit Auslöschung gedroht.

    US-Präsident Donals trump spricht über den Irankrieg bei einem Press-Briefing im Weißen Haus, 6. April 2026.
    US-Präsident Donals Trump spricht über den Irankrieg bei einem Press-Briefing im Weißen Haus, 6. April 2026. (x)
    Eine ganze Zivilisation werde heute Nacht untergehen, um nie wieder zurückzukehren, schrieb Trump auf seiner Online-Plattform Truth Social. Er wolle nicht, dass das passiere, aber es werde wahrscheinlich dazu kommen. Der US-Präsident bezeichnete die Situation als einen der wichtigsten Momente in der langen und komplexen Geschichte der Welt. Trump bekräftigte damit seine frühere Drohung, Brücken und Kraftwerke im Iran vollständig zu zerstören, sollte das iranische Regime die Straße von Hormus nicht bis zur kommenden Nacht öffnen. Die iranischen Revolutionsgarden drohten den USA im Gegenzug mit Angriffen außerhalb der Golfregion. Außerdem könne auch die Öl- und Erdgasversorgung aus dem Nahen und Mittleren Osten jahrelang unterbrochen werden, falls Washington rote Linien überschreite.
    Gezielte Angriffe auf zivile Infrastruktur sind nach dem humanitären Völkerrecht verboten. UNO-Generalsekretär Guterres und der französische Außenminister, Barrot, erklärten, solche Attacken verstießen gegen internationales Recht.
    Diese Nachricht wurde am 07.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.