Iran-Krieg
Unicef: Seit Kriegsbeginn im Nahen Osten Hunderte Kinder getötet

Nach Angaben des Hilfswerks Unicef sind seit Beginn des Iran-Kriegs in den Ländern des Nahen Ostens mehr als 340 Kinder getötet worden.

    Blick auf die Schäden nach einem Angriff auf ein Wohnhaus in Teheran inmitten des amerikanisch-israelischen Militäreinsatzes gegen den Iran.
    Laut Unicef sind im Nahen Osten seit Kriegsbeginn mehrere hundert Kinder getötet worden. (Stringer / dpa / Stringer)
    Demnach starben im Iran 216 Mädchen und Jungen. Im Libanon wurden 124 Kinder getötet. In Israel waren es vier. Zudem gebe es in allen drei Ländern zusammen tausende Verletzte. Kinder in der Region seien schrecklicher Gewalt ausgesetzt, sagte Unicef-Direktorin Russell. Alle Konfliktparteien seien dazu aufgerufen, das Leben der Zivilbevölkerung zu schützen und insbesondere die Rechte von Kindern zu wahren.
    Viele Minderjährige erlebten traumatische Ereignisse. Das habe langfristige Folgen für die psychische Gesundheit, hieß es.

    Weiterführende Informationen

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    Diese Nachricht wurde am 31.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.