
Dies habe zu Völkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen im Gazastreifen sowie im besetzten Westjordanland geführt, heißt es in einem Bericht. Allein im Gaza-Krieg seien rund 30 Prozent der Todesopfer Kinder.
Die vom UNO-Menschenrechtsrat gegründete Kommission warf Israel auch Folter und Misshandlung von palästinensischen Kindern in Gefängnissen vor. Es ist bereits der zweite Völkermord-Vorwurf der UNO-Kommission gegen Israel. Dessen Außenministerium kritisierte den Bericht scharf. Das Dokument sei voller Verzerrungen, deren einziger Zweck darin bestehe, eine politisch motivierte antiisraelische Erzählung voranzutreiben.
Die Terrororganisation Hamas hatte im Oktober 2023 aus dem Gaza-Streifen heraus Israel überfallen. Das israelische Militär reagierte mit einer massiven Offensive in dem Küstenstreifen. Inzwischen gilt eine Waffenruhe, die jedoch brüchig ist.
Diese Nachricht wurde am 23.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.




