
Frankreichs Präsident Macron erklärte, wer jeden Tag Zweifel an seinem Engagement nähre, höhle die Substanz aus. Der Wert der NATO basiere auf dem Vertrauen der Mitgliedstaaten. Bundesaußenminister Wadephul sagte, natürlich besorgten ihn solche Aussagen. Gegenüber der Funke-Mediengruppe erklärte der CDU-Politiker, er denke auch, dass "unser klares Bekenntnis und unser entschiedenes Eintreten" für das Bündnis die USA davon überzeugen würden, diese Erfolgsstory gemeinsam weiterzuschreiben. Zugleich wies Wadephul darauf hin, dass Trump einen NATO-Austritt nicht im Alleingang entscheiden könne. Zuvor hatten sich führende US-Senatoren von Republikanern und Demokraten in einer gemeinsamen Erklärung für einen Verbleib der Vereinigten Staaten im westlichen Verteidigungs-Bündnis ausgesprochen. Trump und sein Außenminister Rubio hatten kürzlich abermals die NATO-Mitgliedschaft der Vereinigten Staaten infrage gestellt.
Russland angeblich besorgt
Der Vizechef des Sicherheitsrates in Moskau, Medwedew, erklärte in Sozialen Medien, für Russland würde ein Austritt der USA aus der NATO eine Verschlechterung bedeuten. Die EU sei dann keine Wirtschaftsunion mehr. Sie werde sich rasch zu einem vollwertigen und gegenüber Russland äußerst feindseligen Bündnis entwickeln, das in mancher Hinsicht schlimmer sein werde als die NATO, erklärte Medwedew.
Diese Nachricht wurde am 03.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
