
Wie die Nachrichtenagentur AP unter Berufung auf eine nichtgenannte Quelle berichtet, wird entweder ein Marinestützpunkt auf Kreta oder ein anderer Hafen in Europa angelaufen. Der Flugzeugträger ist derzeit im Roten Meer im Einsatz. Der Abzug würde bedeuten, dass das für den Nahen Osten zuständige Regionalkommando der USA nur noch einen Flugzeugträger zur Unterstützung von Militäroperationen gegen den Iran zur Verfügung hätte. Nach Erkenntnissen der New York Times bereitet sich der Flugzeugträger George H. W. Bush auf seinen Einsatz im Nahen Osten vor.
Nach Angaben des Militärs wurde das Feuer im Bereich der Wäscherei nicht durch Kampfhandlungen ausgelöst. Die Flammen griffen auf angrenzende Unterkünfte über. Hunderte Besatzungsmitglieder verloren ihre Schlafplätze. Etwa 200 wurden auf Rauchvergiftungen untersucht, einige erlitten Verletzungen.
Verstopfte Toiletten und lange Warteschlangen auf der USS Gerald Ford
Auf dem größten Flugzeugträger der Welt gibt es Berichten zufolge seit Längerem technische Probleme bei den sanitären Einrichtungen. Amerikanische Medien berichteten von Konstruktionsmängeln auf der USS Gerald Ford, die permanent zu verstopften Abflussrohren und langen Warteschlangen vor den Toiletten führten.
Die "Ford" kostete etwa 13 Milliarden US-Dollar. Sie wurde 2017 während der ersten Amtszeit von Präsident Trump eingeweiht. Das Schiff wird von zwei Kernreaktoren angetrieben, ist über 335 Meter lang, 75 Meter breit und erreicht eine Geschwindigkeit von etwa 55 Kilometer pro Stunde. Das Schiff transportiert Dutzende Kampfflugzeuge und wird in der Regel von Zerstörern eskortiert. Die Besatzung besteht aus mehr als 4.000 Seeleuten. Bei voller Beladung hat es eine Verdrängung von 100.000 Tonnen.
Diese Nachricht wurde am 19.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
