
Nach Warnungen hätten die feindlichen Zerstörer abgedreht, berichtete die Nachrichtenagentur Fars, die den Revolutionsgarden nahesteht. Von US-Seite gab es zu den angeblichen Vorfällen keine Angaben. Zuvor hatte die iranische Militärführung erklärt, man werde ausländische Streitkräfte angreifen, sollten diese versuchen, die Meerenge zu durchfahren.
US-Präsident Trump kündigte gestern Abend eine Initiative an, um Schiffen zu helfen, die wegen der Blockade der Straße von Hormus feststecken. Im Falle eines iranischen Eingreifens drohte er mit Gewalt.
Frankreich reagierte zurückhaltend auf den von den USA angekündigten militärischen Geleitschutz. Präsident Macron begrüßte das Vorhaben zwar grundsätzlich, bemängelte zugleich aber, dass zu wenig Einzelheiten bekannt seien. Er betonte am Rande eines Treffens der Europäischen Politischen Gemeinschaft in Eriwan, Frankreich werde sich nicht an irgendwelchen gewaltsamen Operationen beteiligen.
Diese Nachricht wurde am 04.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
