
Die Zustimmung der Staatsspitze zur Feuerpause wurde im Fernsehen verkündet. In der Hauptstadt Teheran strömten zahlreiche Menschen in der Nacht auf die Straßen. Am Revolutionsplatz im Stadtzentrum versammelten sich jubelnde Regierungsanhänger, wie auf Bildern zu sehen war. Trump habe sich den iranischen Forderungen gebeugt, sagte der Reporter des Senders SNN TV, der den paramilitärischen Basidsch-Milizen nahesteht.
Israel: Vereinbarung gilt nicht für Libanon
Israel stimmte der Vereinbarung ebenfalls zu, laut Premier Netanjahu soll dies aber - anders als zunächst berichtet - nicht für den Kampf gegen die Hisbollah im Libanon gelten. Zuvor hatte der Vermittler Pakistan erklärt, die Feuerpause gelte für den gesamten Nahen Osten einschließlich des Libanon. Zunächst war unklar, inwieweit sich dies auf den Fortgang der Waffenruhe seitens des Iran auswirken könnte, der eine Einbeziehung der pro-iranischen Hisbollah-Islamisten stets zur Bedingung gemacht hatte.
Vermittler Pakistan lädt zu Verhandlungen ein
Derweil lud der pakistanische Ministerpräsident Sharif die Delegationen der USA und des Iran zu weiteren Verhandlungen ein. Auftakt der Gespräche solle am Freitag in der Hauptstadt Islamabad sein, teilte Sharif auf der Online-Plattform X mit. Pakistan hatte die Einigung auf die Feuerpause vermittelt. Weiter erklärte Sharif, beide Seiten hätten in den Gesprächen bemerkenswerte Weisheit und Verständnis bewiesen. Auch hätten sie sich konstruktiv für Frieden und Stabilität eingesetzt.
Grundlage der Verhandlungen soll ein 10-Punkte-Papier sein, über dessen genaue Inhalte zunächst keine gesicherten Informationen vorlagen.
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Diese Nachricht wurde am 08.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.





