Nahost
USA legen dem Iran Plan für Kriegsende vor - Teheran kontert

Die US-Regierung hat dem Iran Medienberichten zufolge einen 15 Punkte umfassenden Plan zur Beendigung des Kriegs unterbreitet.

    Teheran: Rettungskräfte des iranischen Roten Halbmonds räumen mit einem Bulldozer die Trümmer eines Wohnhauses weg, das bei einem amerikanisch-israelischen Angriff getroffen wurde.
    Nach Trumps Aussagen wird verhandelt, Teheran dementiert dies. (Vahid Salemi / AP / dpa / Vahid Salemi)
    Nach Informationen der New York Times und des Portals Axios hat Pakistan den Vorschlag an Teheran weitergereicht. In dem Plan gehe es vor allem um das Raketen- und Atomprogramm des Landes. US-Präsident Trump sprach erneut davon, dass die USA mit dem iranischen Regime in konstruktiven Verhandlungen seien. Ein Sprecher des iranischen Militärs sagte dagegen, die Amerikaner verhandelten lediglich mit sich selbst. Das "Wall Street Journal" berichtet zudem über eine Antwort der Iranischen Revolutionsgarden, die wiederum zahlreiche Forderungen umfassen soll - darunter etwa die Räumung aller US-Militärstützpunkte rund um den Persischen Golf.
    Am Freitag läuft ein Ultimatum von Präsident Trump an den Iran zur Öffnung der Straße von Hormus ab. Das US-Verteidigungsministerium plant laut Medienberichten, 3.000 Fallschirmjäger in den Nahen Osten zu verlegen. Die Einheiten seien auf Bodeneinsätze in umkämpften Gebieten spezialisiert, meldet unter anderem das "Wall Street Journal". Als mögliches Ziel wird die Insel Kharg im Persischen Golf genannt, die für die iranischen Ölexporte unverzichtbar ist.
    Israel startete neue Angriffe auf iranische Infrastruktur, Iran beschoss Israel sowie US-Stützpunkte in der Region. Am Flughafen Kuwait-Stadt brach nach einem Drohnenangriff ein Feuer aus.

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    Der angebliche 15-Punkte-Plan
    Die ökonomischen Folgen des Iran-Kriegs in Nordafrika
    Diese Nachricht wurde am 25.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.