Nahost
USA wollen verstärkte Militärpräsenz vorerst nicht reduzieren - Gegenseitige Drohungen mit neuen Angriffen

Die USA planen derzeit keinen Abzug ihres Militärs aus dem Nahen Osten. Die verstärkte Präsenz bleibe bestehen, bis der Iran die getroffene Vereinbarung für eine Waffenruhe vollständig umgesetzt habe, schrieb US-Präsident Trump auf seiner Online-Plattform Truth Social. Dazu gehöre auch die dauerhafte Öffnung der Straße von Hormus.

    US-Marines bei einem Einsatz im Nahen Osten: Ein Hubschrauber landet gerade, mehrere Soldaten befinden sich auf dem Flugplatz.
    Die USA planen keinen Abzug des Militärs aus dem Nahen Osten. (imago/Stocktrek Images)
    Falls dies nicht geschehe, würden die Angriffe auf das Land heftiger als je zuvor wieder aufgenommen, drohte Trump.
    Die gestern verkündete Vereinbarung mit dem Iran steht wegen der israelischen Angriffe auf den Libanon mit zahlreichen Toten in Frage. Der Iran drohte mit Vergeltung und warf Israel vor, die Waffenruhe zu verletzen. Die USA und Israel erklärten dagegen, der Libanon sei davon ausgenommen, der Krieg gegen die pro-iranische Hisbollah gehe weiter. Die iranische Agentur Tasnim meldete, Teheran werde sich nicht mehr an die Feuerpause halten, sollten die israelischen Angriffe andauern. Die Straße von Hormus blieb für Schiffe ohne Genehmigung vorerst gesperrt.
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    Diese Nachricht wurde am 09.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.