
Laut dem Abgeordnetengesetz bekommen Parlamentarier kein Geld für die Beschäftigung von Partnern oder Verwandten. Bei der AfD haben einige Abgeordnete allerdings Angehörige von anderen Abgeordneten der Partei als Mitarbeiter eingestellt. Die AfD weist den Vorwurf der Vetternwirtschaft zurück. - Inzwischen gibt es einen weiteren umstrittenen Fall, diesmal in Niedersachsen. Laut einem Bericht des Nachrichtenportals "T-Online" arbeitet die Ehefrau des AfD-Landesvorsitzenden Schledde in einem Büro des Bundestagsabgeordneten Meiners. - Der Vorwurf der Vetternwirtschaft war zunächst parteiintern aufgekommen: Der AfD-Bundestagsabgeordnete Schmidt aus Sachsen-Anhalt hatte von Fällen in seinem Landesverband berichtet. Der AfD-Bundesvorstand gab nun bekannt, sich einem Parteiausschlussverfahren der Landespartei gegen Schmidt anzuschließen.
Diese Nachricht wurde am 17.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
