
Laut einem seit Dezember geltenden Gesetz sind schätzungsweise rund 30.000 Unternehmen und Institutionen aufgefordert, Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen. Sie sollten sich bis gestern beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik registrieren lassen. Nach Angaben einer Sprecherin der Behörde kamen bisher rund 11.500 der Unternehmen und Institutionen der Verpflichtung nach. Grundlage ist eine Richtlinie der Europäischen Union für Cybersicherheit der kritischen Infrastruktur.
Sie sieht unter anderem die Schulung von Mitarbeitern vor. Zudem müssen dem Bundesamt in Bonn Hackerangriffe und andere Vorfälle gemeldet werden, die die Cybersicherheit betreffen. Zur kritischen Infrastruktur zählen etwa große Energieversorger, Banken und IT-Dienstleister.
Diese Nachricht wurde am 07.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.



