
Die Konferenz dürfe keine einmalige Veranstaltung werden, sagte der Grünen-Politiker im Deutschlandfunk.
Es gelte, auszuloten, wie man die Transformation der Binnenschifffahrt seitens der Politik sinnvoll begleiten und die Branche beispielsweise bei der Anschaffung von Niedrigwasserschiffen unterstützen könne. Zudem müsse die Bundesregierung eine nachhaltige Klimaanpassungspolitik verfolgen, was derzeit nicht geschehe, kritisierte Krischer.
Der Bund für Umwelt und Naturschutz sprach sich dafür aus, nicht nur die wirtschaftlichen Folgen von Niedrigwasser in den Blick zu nehmen. Stattdessen müsse der Fokus auch auf den Schutz der Flüsse gelegt werden. Rhein, Elbe und Donau seien Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten und wichtige Trinkwasserquellen für Millionen Menschen.
In Bonn kommen heute Wirtschaftsverbände mit Bundesverkehrsminister Bilger zusammen, um darüber zu beraten, wie man kurzfristig auf die aktuelle Situation reagieren könne. Zudem soll darüber diskutiert werden, wie die deutschen Wasserstraßen widerstandsfähiger gegen extreme Niedrigwasserereignisse gemacht werden können.
Diese Nachricht wurde am 06.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.







