USA
Warnungen an Trump wegen Grönland auch aus Republikaner-Reihen

In den USA haben sich am Wochenende auch Vertreter der Republikanischen Partei kritisch zur Grönland-Politik des Präsidenten geäußert.

    Kentuckys Senator Rand Paul im Porträt
    Kentuckys Senator Rand Paul (picture alliance / abaca / CNP / ABACA)
    Kentuckys Senator Paul, der den Vorsitz im Senats-Ausschuss für innere Sicherheit innehat, kritisierte Erwägungen, Notstandsbefugnisse zu nutzen, um die Eroberung Grönlands mit Gewalt zu rechtfertigen. Dies wäre lächerlich, sagte er. In Grönland herrsche kein Notstand. Trumps Parteifreund Turner, ein Kongressabgeordneter aus Ohio, warnte vor der Zollpolitik des Präsidenten. Sie könne die Beziehungen zu den NATO-Verbündeten gefährden. Senator Cornyn aus Texas nannte Trumps Zollandrohung Verhandlungstaktik. Letztendlich rechne Trump mit einer Einigung. Der Abgeordnete Bacon aus Nebraska forderte, der Kongress müsse die Zuständigkeit für Zölle zurückgewinnen. Zudem warnte er, für den unwahrscheinlichen Fall einer militärischen Invasion Grönlands, wolle er Trump wissen lassen, dass dies wohl das Ende seiner Präsidentschaft bedeuten würde. Die meisten Republikaner wüssten, dass so ein Vorgehen unmoralisch und falsch sei, führte Bacon aus. Die Partei werde sich wehren.
    Diese Nachricht wurde am 19.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.