UNESCO-Weltbildungsbericht
Zahl der Minderjährigen ohne Zugang zu Bildung im Jahr 2024 gestiegen

Die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die weltweit keinen Zugang zu Bildung haben, ist 2024 im siebten Jahr in Folge gestiegen.

    Wie aus dem UNESCO-Weltbildungsbericht hervorgeht, konnten rund 273 Millionen Minderjährige keine Schule besuchen. Damit war durchschnittlich jeder sechste Minderjährige von Bildung ausgeschlossen. Die UNESCO warnt vor einer wachsenden Bildungsungerechtigkeit.
    Deutschland liege in diesem Punkt hinter anderen europäischen Staaten zurück. Fast vier von fünf Kindern aus wohlhabenden Haushalten erhielten die Empfehlung, ein Gymnasium zu besuchen. In benachteiligten Haushalten seien es weniger als eines von drei Kindern, heißt es in dem UNESCO-Bericht weiter. Zudem seien Schüler mit Migrationshintergrund in der beruflichen Ausbildung überrepräsentiert.
    Mehr zum Weltbildungsbericht finden Sie hier.
    Diese Nachricht wurde am 25.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.