
Beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben gingen rund 3.900 entsprechende Anträge ein. Im Vergleich zu 2024 ist dies ein Anstieg um 72 Prozent.
Anfang dieses Jahres trat eine Reform des Wehrdienstgesetzes in Kraft. 18-jährige Männer müssen seither einen Fragebogen ausfüllen, der unter anderem ihr Interesse an der Bundeswehr abfragt. Für Frauen ist dies freiwillig. Ziel ist laut Gesetz, die Truppenstärke der Bundeswehr bis zum Jahr 2035 von derzeit rund 184.000 auf bis zu 270.000 Soldaten zu erhöhen. Sollten sich nicht genug Freiwillige melden, kann der Bundestag eine sogenannte Bedarfswehrpflicht beschließen.
2011 war die allgemeine Wehrpflicht ausgesetzt worden. Das Recht, den Kriegsdienst mit der Waffe aus Gewissensgründen zu verweigern, blieb bestehen.
Diese Nachricht wurde am 14.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
