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Gesichter Europas

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Auf dem Sprung: Ein Pferdetrainer der Spanischen Hofreitschule demonstriert mit seinem Lipizzaner am 20.8.2003 vor dem Schloss Schönbrunn in Wien sein Können. Die Schule ist die einzige Institution der Welt, an der die klassische Reitkunst in der Renaissancetradition seit mehr als 425 Jahren gepflegt wird. (picture-alliance / dpa / epa apa Roland Schlager)

Hohe Schule am langen ZügelDie Wiener Hofreitschule zwischen Kunst und Kommerz

In den Stallungen der Wiener Hofburg riecht es nach dem Erbe der Habsburger: die edlen Lipizzanerhengste, einst angeschafft zum Amüsement der österreichischen Kaiser und damals ausschließlich dem Hochadel vorbehalten, tanzen ihr elegantes Ballett aus Pirouetten und Piaffen bis heute. Die Spanische Hofreitschule, vor 450 Jahren gegründet und von der Unesco als Weltkulturerbe anerkannt.


Nächste Sendung: 11.07.2015 11:05 Uhr

Gesichter Europas
Beispiel Gaziantep: Leben mit den Flüchtlingen
Mit Reportagen von Gunnar Köhne
Am Mikrofon: Anne Raith
Die Türkei hat seit Ausbruch des Bürgerkrieges in ihrem Nachbarland Syrien rund 1,5 Millionen Flüchtlinge aufgenommen. Im Ausland bekommt das Land für diese humanitäre Leistung viel Lob - aber wenig Unterstützung. Die Regierung in Ankara hat Anfang des Jahres damit begonnen, Ausweise an die Syrer auszugeben, die ihnen eine kostenlose medizinische Versorgung ermöglichen. Es ist ihnen auch erlaubt zu arbeiten. Die Mehrheit der Flüchtlinge lebt längst nicht mehr in Flüchtlingslagern entlang der Grenze. Sie haben sich auf eine lange Zeit in der Fremde eingestellt und sich in den türkischen Großstädten niedergelassen. Syrische Geschäfte, syrische Schulen und syrische Zeitungen prägen heute das Bild. Sogar eine eigene Universität ist für die Syrer geplant. Aber auch in der Türkei ist das Zusammenleben zwischen Einheimischen und Flüchtlingen nicht immer konfliktfrei. Vereinzelt hat es bereits Ausschreitungen gegen syrische Geschäfte gegeben. In der Stadt Gaziantep im Südosten der Türkei leben mehr syrische Flüchtlinge als in der gesamten Europäischen Union, nämlich rund 200.000 Gaziantep ist eine wachsende Millionenmetropole mit einer starken Industrie, vor allem im Bereich Textilien und Baustoffe. Der Wegfall des Geschäfts mit dem syrischen Nachbarn hat die Stadt aber schwer getroffen. Die Bürgermeisterin Fatma Sahin von der regierenden AKP muss die Stadt durch die wirtschaftlichen Schwierigkeiten steuern und gleichzeitig die Integration der Flüchtlinge voranbringen.
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