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Mittwoch, 20.06.2018
 
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StartseiteCorso"Es ist an der Zeit, den Mund aufzumachen"02.06.2018

Konstantin Gropper alias Get Well Soon"Es ist an der Zeit, den Mund aufzumachen"

Kriege, Rechtsruck und Populismus machen Konstantin Gropper Angst. So sah sich der ansonsten eher zurückhaltend-stoische Musiker genötigt, politische Texte zu schreiben. Alles im orchestralen 50er-Jahre Crooner-Stil, der das "Bröckeln einer Idylle" auch musikalisch betone, sagte Gropper im Dlf.

Konstantin Gropper im Corsogespräch mit Anja Buchmann

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Konstantin Gropper sitzend auf einer Bühne mit dem Albumtitel "Horror" aus Luftballons im Hintergrund
Der Horror in der Welt war für Konstantin Gropper alias Get Well Soon Ansporn zu seinem neuen Album
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Der Mannheimer Musiker und prominente Absolvent der Popakademie, Konstantin Gropper alias Get Well Soon, begann 2008 mit seinem hochgelobten Erstling "Rest Now, Weary Head! You Will Get Well Soon". Der Nachfolger "Vexations" bezog sich inhaltlich auf ein Stück des Komponisten Eric Satie, liebäugelte mit diversen Philosophen wie Sloterdijk oder Seneca und präsentierte ein großes Sammelsurium an Instrumenten. Danach kam das eher apokalyptische "The Scarlet Beast O'Seven Heads". Und auf dem letzten, sehr poppigen Album "Love" ging es um die Liebe als Symbol der Hoffnung und des Neuanfangs.

Konstantin Gropper wird politisch

Nun also "Horror" - ein Werk, auf dem der Sänger, Komponist und Multiinstrumentalist aktuelle Ängste beschreibt, die mit gesellschaftlichem Rechtsruck, Kriegen und allgemeiner Verunsicherung einher gehen. "Ich rege mich auf dem neuen Album weit mehr auf, als ich das bisher getan habe", sagte Konstantin Gropper im Deutschlandfunk zu seiner neuen Platte. Das tut er mit orchestraler Musik, die mit Frank-Sinatra-Crooner-Gesang, leicht jazzigen und soundtrackartigen Arrangements besticht. Gropper hat unter anderem mit Kat Frankie und dem neuen Shooting-Star des Kammermusik-Pop, Sam Vance-Law, als Gesangs-Gästen zusammenarbeitet.

Äußerungen unserer Gesprächspartner geben deren eigene Auffassungen wieder. Der Deutschlandfunk macht sich Äußerungen seiner Gesprächspartner in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen.

 

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