• Deutschlandfunk bei Facebook
  • Deutschlandfunk bei Twitter
  • Deutschlandfunk bei Google+
  • Deutschlandfunk bei Instagram

 
Seit 11:35 Uhr Interview der Woche
StartseiteSport am WochenendeDer Sport positioniert sich im Wahlkampf21.02.2016

Landtagswahl in Rheinland-PfalzDer Sport positioniert sich im Wahlkampf

Der Landessportbund Rheinland-Pfalz hat den Parteien vor der Landtagswahl am 13. März Fragen zu den wichtigsten sportpolitischen Themen gestellt. Der Politikwissenschaftler Jörg-Uwe Nieland sagte im Deutschlandfunk, dass der Sport Forderungen stellen will: "Und das ist ihm gut gelungen."

Jörg-Uwe Nieland im Gespräch mit Astrid Rawohl

Kinder in einer Turnhalle - der LSB Rheinland-Pfalz stellt Forderungen an die Politik. (dpa / picture-alliance / Arno Burgi)
Kinder in einer Turnhalle - der LSB Rheinland-Pfalz stellt Forderungen an die Politik. (dpa / picture-alliance / Arno Burgi)
Mehr zum Thema

Flüchtlinge Weniger Sporthallen als angenommen belegt

Sport und Flüchtlinge "Keine Hallen mehr für die Vereine"

FC Ostelbien Dornburg Sportbund schließt rechtsextremen Verein aus

Das Landessportbund (LSB) in Rheinland-Pfalz habe mit seinen Fragestellungen zwei Intentionen gehabt, sagt Nieland, der an der Deutschen Sporthochschule Köln zu sportpolitischen Themen forscht.

Es geht ums Geld

"Er wollte für seine Belange sensibiliseren. Und er hat ein Druckmittel, weil im LSB über eine Million wahlberechtigte Mitglieder organisiert", sagte Nieland. Eine Aufstellung von Forderungen mit den Reaktionen der Parteien gegenüber zu stellen, habe daher eine beträchtliche Wirkung. "Außerdem wollte er den Vereinen eine Möglichkeit geben, Forderungen an die Politik zu adressieren. Und das ist gut gelungen.

Vor allem gehe es um Geld. "Der Sport kann darstellen, dass in den letzten Jahren permanent gekürzt worden ist", sagte Nieland. Doch nun gebe es deutlich mehr und andere Aufgaben als früher, die finanziert werden müssten.

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk