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StartseiteForschung aktuellPotentielle Folgen eines belgischen Nuklearunfalls28.10.2016

Tihange 2Potentielle Folgen eines belgischen Nuklearunfalls

Ungefähr 70 Kilometer von Aachen entfernt steht das belgische Atomkraftwerk Tihange-2. Wissenschaftler der Universität für Bodenkultur in Wien haben durchgerechnet, was ein dortiger Super-GAU bedeuten würde. Sie stellen fest, dass die Bewohner Aachens mit einer Wahrscheinlichkeit von zehn Prozent umgesiedelt werden müssten, berichtet Nikolaus Müllner im Deutschlandfunk.

Nikolaus Müllner im Gespräch mit Arndt Reuning

Das umstrittene Atomkraftwerk in Tihange, Belgien. (dpa / picture alliance / Olivier Hoslet)
Das umstrittene Atomkraftwerk in Tihange, Belgien. (dpa / picture alliance / Olivier Hoslet)
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Spätestens seit an der Wand des Reaktordruckbehälters von Tihange-2 Schäden durch Wasserstoffflocken festgestellt wurden, ist das belgische Atomkraftwerk Tihange umstritten. Die belgische Aufsichtsbehörde ist jetzt der Meinung, dass die Wand trotz der Wasserstoffflocken hinreichend verlässlich ist. Doch deutsche Experten haben weiterhin Zweifel, ob alle Information schon richtig ausgewertet wurden, berichtet Nikolaus Müllner.

Vor diesem Hintergrund haben die österreichischen Wissenschaftler untersucht, was passieren würde, wenn die Wand des Reaktordruckbehälters versagen und es zu einem katastrophalen Unfall, einem Super-GAU, in Belgien kommen würde.

Das gesamte Gespräch können Sie mindestens sechs Monate ab Sendungsdatum in unserer Mediathek nachhören.

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