Landesparteitag in Magdeburg
100-Tage-Programm der AfD Sachsen-Anhalt vorgestellt

Rund zwei Monate vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt hat die AfD ihr Ziel einer Regierungsübernahme bekräftigt. Spitzenkandidat Siegmund sagte auf dem Landesparteitag in Magdeburg, die Menschen wollten einen politischen Wandel. Man wolle im Falle eines Wahlsiegs im September mehrere zentrale Punkte sofort umsetzen.

    Ulrich Siegmund, Spitzenkandidat der AfD bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt, spricht auf dem Landesparteitag in Magdeburg.
    Ulrich Siegmund (AfD) (dpa / Klaus-Dietmar Gabbert)
    Der vom Landesverfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestufte AfD-Landesverband Sachsen-Anhalt stellte hierfür ein sogenanntes 100-Tage-Programm vor. So soll es eine Arbeitspflicht für Asylbewerber und mehr Abschiebehaftplätze geben. Außerdem will die Partei die Rundfunkstaatsverträge kündigen, die die Rechtsgrundlage für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk sind.

    AfD-Landesparteitag: Scharfe Kritik an Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Schulze (CDU)

    AfD-Landeschef Reichardt attackierte den derzeitigen CDU-Ministerpräsidenten Schulze. Dieser wisse genau, dass er lüge, wenn er eine Zusammenarbeit mit den Linken ausschließe. Denn ohne die Linke habe die CDU überhaupt keine Chance auf eine Mehrheit.
    In Umfragen liegt die AfD deutlich vor der CDU.
    Diese Nachricht wurde am 11.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.