
Parteichefin Weidel stellte eine Überarbeitung der sogenannten Unvereinbarkeitsliste binnen eines Jahres in Aussicht. Ein vom Thüringer AfD-Chef Höcke unterstützter Antrag wurde kurzfristig zurückgezogen und wird daher nicht mehr auf dem Parteitag behandelt.
Am Nachmittag stellen sich die Parteivorsitzenden Weidel und Chrupalla zur Wiederwahl. In seiner Eröffnungsrede wies Chrupalla Berichte über interne Streitigkeiten zurück. Die AfD will laut Beobachtern ein Zeichen der Geschlossenheit vor den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern aussenden, wo die Partei jeweils in Umfragen führt.
Trotz großangelegter Protestaktionen erreichten fast alle der 600 Delegierten den Parteitag pünktlich. Demonstranten blockierten mehrere Zufahrtswege zum Erfurter Messegelände, darunter eine Autobahn und Bundesstraßen sowie Straßenbahngleise. Die Polizei sprach von 20.000 Teilnehmern. Insgesamt werden zu den mehr als 30 geplanten Kundgebungen rund 50.000 Gegner der AfD erwartet.
Diese Nachricht wurde am 04.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.









