
Der verteidigungspolitische Sprecher der AfD, Nolte, warf der Regierung im Rahmen der Haushaltswoche vor, Projekte wie den Straßen- oder Schienenbau in den Verteidigungsetat zu verschieben. Er betonte, diese Finanzierung auf Pump schwäche auf Dauer das Land. Der haushaltspolitische Sprecher der Grünen, Schäfer, beklagte eine fehlende Übersicht über Beschaffungsprojekte im Verteidigungsministerium. So werde man den verausgabten Milliarden nicht gerecht. Der außenpolitische Sprecher der Linken, Bartsch, bezeichnete die Höhe der Ausgaben als skandalös. Die Maßlosigkeit der Regierung schaffe keine Sicherheit, sondern gefährde den inneren Frieden.
Bundesverteidigungsminister Pistorius von der SPD sprach von einem Sicherheitsversprechen. Gegenüber Russland brauche man technologische Überlegenheit, aber auch Durchhaltevermögen.
Der Wehretat sieht für das nächste Jahr rund 109 Milliarden Euro vor. Das sind 27 Milliarden mehr als im laufenden Jahr. Hinzu kommen 30 Milliarden Euro aus dem Sondervermögen für die Bundeswehr.
Diese Nachricht wurde am 09.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.











