Donnerstag, 30. Juni 2022

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Auslese
Versprechen und Fallstricke der Gentechnik

Neue Genscheren wie das CRISPR-Cas-System können das Erbgut von Pflanzen, Tieren und Menschen heute mit chirurgischer Präzision verändern: schnell, einfach und kostengünstig. Doch wie weit dürfen wir gehen? Aktuelle Sachbücher gehen den Chancen und Risiken der zweiten Schöpfung im Genlabor auf den Grund.

Am Mikrofon: Ralf Krauter | 14.10.2018

Eine Bildmontage: Menschliche DNA auf einem Gesicht.
Gentechnik kann vieles - aber was soll sie und was soll sie nicht dürfen? (imago/Science Photo Library)
Die Möglichkeiten, die das "Genome Editing" Medizinern, Agrarwissenschaftlern und Biotechnologen eröffnet, scheinen grenzenlos. Doch wie weit dürfen wir gehen, um uns die Natur untertan zu machen? Ist es sinnvoll, ausgestorbene Tierarten wie das Mammut im Genlabor wieder auferstehen zu lassen? Ist es nachhaltig, infektiöse Insekten mittels "Gene Drive" auszurotten? Ist es ethisch vertretbar, Menschen genetisch zu optimieren?
Aktuelle Sachbücher nehmen Versprechen und Fallstricke der modernen Gentechnik aufs Korn. Was sich zu lesen lohnt, verrät das Sachbuchtrio des Deutschlandfunk.
  • Gentechnik "Eingriff in die Evolution" von Jennifer Doudna und Samuel Sternberg
  • Eiszeit "Wie klone ich ein Mammut?" von Torill Kornfeld
Lesenswert fand das DLF-Sachbuchtrio auch folgende aktuelle Sachbücher:
Die Sendung wurde am 14.10.2018 auf der Deutschlandradio-Bühne auf der Frankfurter Buchmesse aufgezeichnet.