Nachrüstung
Bericht: US-Regierung will Rüstungslieferung an Deutschland wohl endgültig streichen

Die USA planen einen Medienbericht zufolge, die vereinbarte Lieferung von "Tomahawk"-Marschflugkörpern an Deutschland endgültig abzusagen.

    Das Archivbild zeigt einen US-Marschflugkörper vom Typ Tomahawk.
    Das Archivbild zeigt einen US-Marschflugkörper vom Typ Tomahawk. (picture alliance / dpa / Mc3 Jonathan Sunderman)
    Dies meldet das Nachrichtenportal "Politico" unter Berufung auf gut informierte Kreise. Ein Grund dafür sei die Sorge Washingtons, dass Russland die Stationierung der Präzisionswaffen als Eskalation betrachten könnte. Zudem sorge ⁠sich die US-Regierung um ihre eigenen schrumpfenden Bestände. In den ersten Wochen des Iran-Krieges seien Tausende "Tomahawks" sowie "Patriot"-Lenkwaffen verschossen worden. Die Stationierung der Marschflugkörper war 2024 noch vom damaligen US-Präsidenten Biden und dem früheren Bundeskanzler Scholz vereinbart worden. Sie hätte dieses Jahr beginnen sollen.
    Bereits vor längerer Zeit hatte es Berichte gegeben, die USA könnten von der Vereinbarung abrücken wollen.
    Diese Nachricht wurde am 05.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.