Sonntag, 05.07.2020
 
Seit 10:05 Uhr Gottesdienst
Startseite@mediasres"Noch mehr Respekt vor der Kirche"25.02.2019

Berichterstattung über Missbrauch"Noch mehr Respekt vor der Kirche"

Wie recherchieren Journalisten ein Thema wie sexuellen Missbrauch in der Kirche? Ein Gespräch mit Christiane Florin, Deutschlandfunk-Redakteurin für Religion und Gesellschaft, über Möglichkeiten - und Schwierigkeiten.

Christiane Florin im Gespräch mit Henning Hübert

Hören Sie unsere Beiträge in der Dlf Audiothek
Hessen, Fulda: Kardinal Reinhard Marx, links, Erzbischof von München und Freising und Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, ist im Anschluss einer Pressekonferenz der Deutschen Bischofskonferenz zur Vorstellung der Studie "Sexueller Missbrauch an Minderjährigen durch katholische Priester, Diakone und männliche Ordensangehörige im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz" von Kameras umringt. (Arne Dedert/dpa)
Kardinal Reinhard Marx, links, Erzbischof von München und Freising und Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, umringt von Journalisten. (Arne Dedert/dpa)
Mehr zum Thema

Katholische Kirche und Missbrauch Papst verspricht Durchgreifen, aber keine Maßnahmen

Katholische Kirche und Missbrauch Gefangen in einer Art Paralleluniversum

Sternberg "Nun kann sich keiner mehr herausreden"

Kinderschutz-Konferenz Jesuit: Transformationsprozess der Kirche wird noch Jahre andauern

Wer sich als Journalist mit einem Thema wie sexueller Gewalt und Missbrauch beschäftige, könne nicht darauf setzen, von offiziellen kirchlichen Pressestellen Informationen zu erhalten, sagte Florin im Gespräch mit @mediasres.

Bei ihrer eigenen Arbeit sei sie deshalb "oft den öffentlichen Weg gegangen" und habe auf Pressekonferenzen Fragen gestellt. Dort sei auffällig, "dass die Journalisten noch mehr Respekt haben vor der Kirche, als es Politikjournalisten vor der Politik  haben oder Wirtschaftsjournalisten vor Unternehmensführern".

Hören Sie hier das gesamte Gespräch mit Christiane Florin.

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk