Wahlsieg der Linken in Berlin
Besuch eines Clan-Mitglieds auf Wahlparty sorgt für Irritationen

Der Besuch eines führenden Clan-Mitglieds und eines pro-palästinensischen Aktivisten auf einer Wahlparty der Linken in Berlin-Neukölln sorgt weiter für Diskussionen. Der Berliner SPD-Spitzenkandidat Krach sagte, die Vorkommnisse würden ihn irritieren. Der Spitzenkandidat der Grünen, Graf, forderte eine konsequente Auseinandersetzung der Linken mit Antisemitismus in den eigenen Reihen.

    Elif Eralp (Die Linke), Spitzenkandidatin und stellvertretende Vorsitzende der Linksfraktion, spricht auf einer Wahlparty der Berliner Linken im Festsaal Kreuzberg zu Anhängern und Parteimitgliedern.
    Nach dem Wahlsieg der Linken in Berlin wird erneut über Antisemitismus in Teilen der Partei diskutiert (picture alliance / dpa / Sebastian Gollnow)
    SPD und Grüne könnten zusammen mit der Linkspartei die nächste Regierung in der Hauptstadt stellen. Die Fraktionsvorsitzende der Linken im Bundestag, Reichinnek wies unterdessen Antisemitismus-Vorwürfe gegen ihre Partei zurück. Sie sagte im Deutschlandfunk, es gebe dazu eine klare Positionierung. Sie sprach von einer roten Haltelinie - wer die überschreibe, habe in der Partei nichts verloren.
    Zu dem Besuch eines führenden Clan-Mitglieds auf der Wahlparty sagte die Spitzenkandidatin der Berliner Linken, Eralp, der Mann sei nicht eingeladen gewesen und man habe ihn wieder weggeschickt.
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    Diese Nachricht wurde am 21.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.