Freitag, 12. August 2022

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Brandenburgs Volksbegehren für Agrarwende
Muss Industrialisierung der Landwirtschaft gestoppt werden?

Gegen Massentierhaltung, Bauernhöfe statt Agrarfabriken: Mit dieser Kernforderung ist in Brandenburg ein Volksbegehren erfolgreich. Bis Mitte Januar kamen deutlich mehr Unterschriften zusammen als notwendig. Das Tierwohl ist in den Blick geraten, aber auch die Frage, ob industrielle Massenproduktion nicht der Umwelt und der Gesundheit der Verbraucher schaden.

Von Eva-Maria Götz und Thekla Jahn | 02.03.2016

    Mastschwein steht in einem Mastbetrieb im Stall.
    Kernforderung "Bauernhöfe statt Agrarfabriken" des Volksbegehrens in Brandenburg ist erfolgreich. (picture alliance / dpa / Carmen Jaspersen)
    Jetzt ist der Landtag in Potsdam am Zuge. Er muss sich positionieren: Will er eine Agrarwende? Manche Forderungen des Brandenburger Volksbegehrens sind in anderen Bundesländern längst umgesetzt.
    Die Länderzeit diskutiert live im Potsdamer Landtag mit den Gästen.
    Ihre Meinung ist gefragt. Rufen Sie kostenfrei an unter
    Tel. 00 800 4464 4464 oder schreiben Sie eine E-Mail an: laenderzeit@deutschlandfunk.de
    Gesprächsgäste:
    • Michael Wimmer, Geschäftsführer der Fördergemeinschaft ökologischer Landbau Berlin-Brandenburg
    • Axel Kruschat, Geschäftsführer des BUND Brandenburg
    • Udo Folgart, Präsident des Landesbauernverbandes Brandenburg, MdL und landwirtschaftspolitischer Sprecher der SPD Landtags-Fraktion
    • Anke Schwarzenberg, MdL und landwirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion die Linken
    • Prof. Dr. Martin Odening, Agrarökonom Humboldt-Universität Berlin
    • Reinhard Jung, Geschäftsführer Bauernbund Brandenburg