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StartseiteBücher für junge LeserDie besten 7 im Monat Dezember07.12.2019

Bücher für junge LeserDie besten 7 im Monat Dezember

Abenteuer, Krisen und Glücksmomente im Leben eines Hasen, die Tell-Sage als Piktogramm, Sternenwissen verknüpft mit der Weihnachtsgeschichte, Geschichten über Heimweh und erste Liebe und über den Tod. Und auch jede Menge Gedichte für die Vorweihnachtszeit und die Zeit vor dem Schlafengehen, bietet die Bestenliste.

Jurorin Caroline Roeder im Gespräch mit Ute Wegmann

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Buchcover der besten 7 im Monat Dezember (Buchcover Carlsen, NordSüd, Hanser, Peter Hammer, tyrolia, Insel, Kiepenheuer & Witsch Verlag)
Die besten 7 im Monat Dezember (Buchcover Carlsen, NordSüd, Hanser, Peter Hammer, tyrolia, Insel, Kiepenheuer & Witsch Verlag)
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Schauspieler als Schriftsteller Keine Garanten für gute Literatur

Das Stundenbuch des Jacominus Gainsborough
Von Rébecca Dautremer  
Aus dem Französischen von Eva Moldenhauer
Insel Verlag, 56 Seiten, 20 Euro                                                                      ab 4 

"Jacominus hatte das große Glück, von seiner Familie und seinen Freunden geliebt zu werden. Und das hat ihn stark gemacht." So beginnt das großformatige Bilderbuch über Abenteuer, Krisen, Glücksmomente im Leben des vermenschlichten Hasen. Augenblicke, die das Leben kostbar machen. Und das Stundenbuch des Jacominus Gainsborough erzählt von der überaus großen Familie, den Freunden, Lehrern und Begegnungen in opulenten farbprächtigen Bildtafeln. Eine Ode an das Leben.

Tell  
Von Warja Lavater  
NordSüd Verlag, 24 Seiten, 25 Euro                                                                   ab 5 

Dramatische Szenen tragen sich zu. Schwarze Pfeile, erdfarbene Kreise, ein großes und ein kleines Dreieck und mitten im Getümmel, ein kleiner und ein großer blauer Punkt. Die Tell-Sage, erzählt anhand von Piktogrammen, erzielt eine hohe emotionale Wirkung, und ist eines der beeindruckenden Werke der Schweizer Malerin und Grafikerin Warja Lavater (1913 – 2007). Dem als Leporello gestalteten Buch sind Erklärkarten in fünf Sprachen beigelegt.

Sternenbote  
Von Reinhard Ehgartner und Linda Wolfsgruber (Illustration)  
Tyrolia Verlag, 32 Seiten, 16 Euro 95                                                                ab 5

Wer die Sterne liebt und erforscht, vergleicht auch Alltäglichkeiten mit Ereignissen im Weltall. Und so verknüpft der junge Erzähler nach und nach sein Sternwissen mit der biblischen Weihnachtsgeschichte und der Vorweihnachtszeit seiner Familie, vom Kekse backen bis zum Heiligen Abend und der Frage, ob wohl das Geschenk unterm Weihnachtsbaum das gewünschte Teleskop sein könnte. Eine stille Weihnachtgeschichte mit einer stillen Botschaft: Folge deinem Stern! Mit planetenrunden Blicken ins Weltall.

vier kerzen drei könige zwei augen ein stern   
Von Arne Rautenberg und Katrin Stangl (Illustration)   
Peter Hammer Verlag, 32 Seiten, 14 Euro                                                         ab 5 

"weihnacht bei/ familie schlange/dauert meist/besonders lange/erst wird schlingschlang/dargeboten/festlich zischt man/fesche zoten" – vierundzwanzig Weihnachtsgedichte über Wünsche und Wunschzettel, die Stille der Heiligen Nacht, Tiere, die den Baum schmücken, und vieles mehr. Ein Spiel mit Sprache, ein Einfangen weihnachtlicher Augenblicke. Bärtige Männer, Tiere, Kinder – all das in Rot-Blau aufs Feinste auch im Bild dargestellt.

Jetzt noch ein Gedicht, 
und dann aus das Licht!
Von Kenn Nesbitt (Hrsg.) und Christoph Niemann (Illustration)
Aus dem Englischen von 116 ÜbersetzerInnen
Hanser Verlag, 185 Seiten, 22 Euro                                                                  ab 6

Gutenachtgedichte – Wortspielerei, einfache Reime zum Auswendiglernen, klassische Kindergedichte rund um Mond und Sternenhimmel. Die Lebenswelt der Kinder von über 130 amerikanischen AutorInnen eingefangen und übersetzt von namhaften ÜbersetzerInnen, SchriftstellerInnen und KünstlerInnen. So entstand eine Anthologie mit vielen Kindern und Tieren und Fantasiewesen. Bebildert hat das Hausbuch für die ganze Familie der großartige Künstler und Grafiker Christoph Niemann.

Elektrische Fische 
Von Susan Kreller 
Carlsen Verlag, 192 Seiten, 15 Euro                                                                ab 12 

"... ich finde nichts Helles hier, nur den Mond und das Scheinwerferlicht. Wir sind erst seit drei Stunden in Deutschland, meine Mutter, meine Geschwister, ich, und schon jetzt ist alles falsch, die Landschaft und die fremden Häuser, der Januar und der stinkende Kokosduftbaum vorn am Spiegel und am meisten die Straßenseite, auf der wir fahren." Emma muss von Dublin nach Mecklenburg-Vorpommern ziehen. Sie hat nur einen Gedanken: Sie will zurück. Bis sie Levin kennenlernt. Eine Geschichte über Heimweh und erste Liebe.

Blackbird 
Von Matthias Brandt 
Kiepenheuer & Witsch Verlag, 288 Seiten, 22 Euro                                                                     ab 13

Eine kleine Stadt in den 1970ern Jahren. Dort leben die Schornsteinfegerin Steffi; Elvis, der lebenskluge Bademeister mit den langen Koteletten, Neandertal-Klaus und der Sozialkundelehrer Meinhardt. Und der 15-jährige Morten Schumacher, genannt Motte. Ein Anruf ändert sein Leben, sein bester Freund Bogi ist plötzlich schwer erkrankt. Und kurz danach fährt ein Mädchen auf einem Hollandrad an ihm vorbei, und Motte erlebt die nächste Erschütterung. Zwischen Todesbedrohung und Liebesschmerz spitzen sich die Ereignisse immer weiter zu, geraten außer Kontrolle und stellen Motte vor ungeahnte Herausforderungen. Ein Roman über die Komik und Tragik des Lebens.

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