Berlin
Bundestags-Innenausschuss berät über Konsequenzen aus Berliner CSD-Anschlag - Grünen-Fraktion sieht noch "viele Fragen offen"

Der Innenausschuss des Bundestages hat über Konsequenzen aus dem islamistischen Anschlag am Rande des Christopher Street Day in Berlin beraten.

    Nahaufnahme niedergelegter Blumen, Karten und LGBTIQ-Flaggen am Anschlagsort im Tiergarten.
    Nach dem Anschlag auf den CSD in Berlin tagt der Bundestags-Innenausschuss über Konsequenzen. (picture alliance / ZUMAPRESS.com / Michael Kuenne)
    Die Grünen-Fraktion sieht weiterhin Aufklärungsbedarf. Es seien noch zahlreiche Fragen offen, sagte der innenpolitische Sprecher Emmerich. Bundesinnenminister Dobrindt habe auf Bitten der Grünen eine Chronologie der Ereignisse und des Behördenhandelns zugesagt, dies aber bislang nicht vorgelegt.
    An der Videokonferenz nahmen neben Dobrindt auch Vertreter von Sicherheitsbehörden teil. Der Innenminister hatte nach dem Attentat einen Maßnahmenkatalog angekündigt, der unter anderem die Möglichkeit einer Präventivhaft und den Einsatz elektronischer Fußfesseln für sogenannte "Gefährder" vorsieht.
    Bei dem Anschlag am 25. Juli war eine Frau getötet worden. 31 Menschen wurden verletzt.
    Diese Nachricht wurde am 04.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.