Iran-Krieg
Chef der Internationalen Energieagentur warnt vor "schwarzem April" bei Energieversorgung

Der Leiter der Internationalen Energieagentur, Birol, hat angesichts des Iran-Kriegs vor großen Versorgungsengpässen bei Öl und Gas gewarnt. Sollte die Straße von Hormus weiter gesperrt bleiben, werde sich die Lage weiter zuspitzen, sagte Birol der französischen Zeitung "Le Figaro".

    IEA-Direktor Fatih Birol spricht in ein Mikrofon.
    IEA-Direktor Fatih Birol (AP Photo / Michel Euler)
    Er befürchtet einen, so wörtlich, "schwarzen April". Dieser Monat könne noch viel schlimmer werden als der März. Zur Begründung verwies der IEA-Chef auf deutlich geringere Förder- und Exportmengen der Golfstaaten.
    Laut Birol hat die Welt noch nie eine Störung der Energieversorgung in einem solchen Ausmaß erlebt. Man stehe vor einem großen Energieschock, der einen Öl-, einen Gas- und einen Nahrungsmittelengpass vereine.
    Seit mehreren Wochen blockiert der Iran im Krieg gegen Israel und die USA die für die Energieversorgung wichtige Straße von Hormus. Öl und Gas können derzeit nicht aus der Region gebracht werden.

    Weiterführende Informationen

    Über die aktuellen Entwicklungen im Iran-Krieg halten wir Sie auch in einem Newsblog auf dem Laufenden.
    Mangelware Kerosin? Wie die Energiekrise die Flugbranche trifft (Audio)
    Diese Nachricht wurde am 07.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.