Chinas Einheitsgesetz
Mehr Mandarin, weniger Vielfalt

China bezeichnet sich zwar als Vielvölkerstaat, treibt mit einem neuen Gesetz aber nationale Einheit und die Angleichung der Ethnien voran. Mandarin als Standardsprache wird priorisiert. Was bedeutet das – zum Beispiel für die tibetische Minderheit?

Bonhage, Antje |
Blick in den Plenarsaal des Nationalen Volkskongresses in China. Zwischen den Bänken stehen Menschen. An den Wänden hängen überdimensional große rote Flaggen.
Im März 2026 verabschiedete der Chinesische Volkskongress das "Gesetz zur Förderung der ethnischen Einheit und des Fortschritts". (picture alliance / dpa / Johannes Neudecker)