Donnerstag, 25.02.2021
 
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Nächste Sendung: 27.02.2021 09:10 Uhr

Das Wochenendjournal
Überhitzter Wohnungsmarkt - Ein Jahr Mietendeckel in Berlin

Am Mikrofon: Manfred Götzke

Es ist der weitestgehende Eingriff in den Mietenmarkt in der Geschichte der Bundesrepublik: der Mietendeckel, den der rot-rot-grüne Senat von Berlin 2019 beschlossen hat. Seit genau einem Jahr ist das Gesetz in Kraft, das die Mieten fünf Jahre lang einfriert. Bei Neuvermietungen dürfen sie einen bestimmten Satz nicht übersteigen, überhöhte Mieten müssen gesenkt werden. Viele Berlinerinnen und Berlinern können jetzt ein bisschen durchatmen. Denn Hundertausende haben ohne Mietendeckel weit mehr als die Hälfte ihres Einkommens fürs Wohnen ausgegeben, andere lebten permanent in Angst, wegen Mieterhöhungen aus der Wohnung zu fliegen. Wer aber momentan eine neue Bleibe in der Hauptstadt sucht, hat so gut wie keine Chance. Der Markt scheint leergefegt. Kritiker, wie die Hauseigentümerverband, machen den Mietendeckel dafür verantwortlich - sie hoffen, dass das Bundesverfassungsgericht das Gesetz bald kassiert.
Manfred Götzke trifft WG-Bewohner, die sich über nun bezahlbaren Wohnraum freuen. Er spricht mit Berlins Bausenator und dem Vermieterverband Haus & Grund und mit einem jungen Mann der die Suche aufgegeben hat - und seit zwei Jahren in einem Wohnwagen lebt.
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