Dienstag, 20.04.2021
 
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PodcastDas Wochenendjournal

Das Wochenendjournal im Deutschlandfunk (Deutschlandradio)

Gesellschaft und Brauchtum, Alltag und Freizeit, Kultur und Lebensart – das sind die Themenfelder, in denen wir uns im "Wochenendjournal" tummeln. Die Reportagen und Interviews präsentieren wir jeden Samstag, ab 9.10 Uhr – mit Musik ergänzt. Ausgewählt nach Kriterien, die sich am Thema der Sendung orientieren und mit diesem eine Einheit bilden, wenn es klappt, denn Subjektivität ist nicht ausgeschlossen.

16.04.2021Suchtfaktor ComputerspieleEin Junge spielt das Videospiel Fortnite, aufgenommen 2018  (picture alliance / Frank May)

Zocken bis der Arzt kommt

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Computerspiele sind eine Welt für sich – die erfolgreichsten sind so aufwändig produziert wie Hollywood-Blockbuster. Wer sich in sie vertieft, kann süchtig werden, und manche Fans drohen verloren zu gehen für die reale Welt. In Corona-Zeiten boomen die Games noch mehr, sie machen die pandemiebedingte Langeweile erträglicher. Wenn Kinder und Jugendliche allerdings kaum noch vom Bildschirm wegzulocken sind, gibt es oft Streit. Sabine Adler hat sich in Familien umgehört.

10.04.2021PolyamorieEin Herz aus roter Farbe und vielen Händen. (Unsplash / Tim Marshall)

Offene Beziehungen und Affären

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Ob in der Ratgeberliteratur, in Zeitungsartikeln oder anhand von prominenten Paaren: Das Modell der offenen Beziehung wird viel diskutiert, gepriesen und verdammt – und ist dabei fast zu einer Art Modethema geworden. Auch Polyamorie – die Möglichkeit, mehrere Beziehungen ganz offen gleichzeitig zu führen – ist vielen Menschen mittlerweile ein Begriff. Leila Knüppel fragt nach: Können solche Beziehungskonstrukte wirklich gelingen? Was ist mit Eifersucht? Und ist der Wunsch nach dem oder der Einen nicht viel zu tief in uns verankert?

03.04.2021SchwesternZwei kleine Mädchen, Schwestern, sitzen zusammen im Kinderzimmer unter einem Baldachin und blättern in einem Buch. (imago stock&people)

Engste Vertraute oder Konkurrentinnen

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"Schwesterherzen" - es gibt Schwestern, die eng miteinander verbunden sind, Vertraute auf Lebenszeit. Doch Nähe und Distanz, Solidarität und Rivalität liegen nah beieinander. Das wissen Lisa und Pia Rauschenberger nur zu gut - sie sind selbst Schwestern. Gemeinsam treffen sie andere Schwesternpaare: die zusammen arbeiten, die sich erst im Alter kennenglernt haben. Und Schwestern, die gar keine sind, aber sich so nennen, weil das Band zwischen ihnen so stark ist.

20.03.2021Spaltet Corona die Gesellschaft?Zwei Menschen halten am Rande des Gottesdienstes der Querdenker ein Transparent in die Höhe, auf dem steht: "Macht, Angst, Spaltung, Kontrolle, Erziehung?" (Felix Kästle / dpa)

Querdenker, Querköpfe und Rechthaber

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Bekannte, Freunde, Familienmitglieder sprechen nicht mehr miteinander – oder sparen ein Thema aus: Die Corona-Krise. Je länger die Pandemie andauert, desto schwieriger scheint der Dialog zu fallen: Zwischen jenen, die härtere Maßnahmen für richtig halten und jenen, denen die aktuelle Aussetzung der Grundrechte schon viel zu weit geht. Manfred Götzke erkundet, wo Gräben verlaufen und Verständigung möglich ist.

23.01.2021Wintersportgebiete im LockdownWintersportorte im Sauerland und in der Eifel sind abgesperrt, um Touristen während des Corona-Lockdowns fernzuhalten. Vor einem Parkplatz steht ein Metallgitter mit der Aufschrift "Skigebiet gesperrt". (dpa/Marcel Kusch)

Verschneite Berge, verwaiste Skihänge

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Normalerweise herrscht in den Bergen jetzt Hochsaison: In den Skiorten tummeln sich den gesamten Winter über viele Millionen Ski- und Snowboardfahrer. Doch die Corona-Pandemie verdirbt den Menschen den Spaß: In Deutschland, Frankreich und Italien sind alle Skilifte geschlossen. Tobias Krone erzählt, welche Auswirkungen die Corona-Krise auf den Wintersport und das Tourismusgeschäft in den Bergen hat.

16.01.2021Obdachlos in der PandemieEin Schlafsack liegt auf einer Bank im winterlichen Berlin. Im Großen Tiergarten liegt Schnee.  (IMAGO / Stefan Zeitz)

Wenn zuhause bleiben keine Option ist

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Das Corona-Virus macht vor keiner gesellschaftlichen Gruppe halt - auch nicht vor den Ärmsten der Armen, den Menschen, die auf der Straße leben. Allein in Berlin leben schätzungsweise zwischen 2000 und 5000.  "Zuhause bleiben" als Empfehlung für einen Schutz vor Ansteckung schließt diese Menschen komplett aus. Anja Nehls beleuchtet, wie es den Schwächsten unserer Gesellschaft in der Pandemie ergeht.

24.10.2020Großflughafen Berlin-BrandenburgEasyJet Flugzeug auf dem Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt, BER. (imago / photothek / Thomas Imo )

Die unendliche Geschichte

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Endlich ist es soweit: Am 31. Oktober 2020 öffnet der Flughafen Berlin Brandenburg "Willy Brandt" (BER). Es ist der Schlusspunkt eines Großprojekts, das zeitlich und finanziell komplett aus dem Ruder gelaufen ist und sich über Jahre der Fehlplanung und Verzögerung zu einer der größten Baupannen Deutschlands ausgewachsen hat. Unser Brandenburg-Korrespondent Christoph Richter war auf dem Gelände unterwegs. Er hat sich mit dem Airport-Chef getroffen, hat mit Flughafen-Gegnern gesprochen und einen Pralinenhersteller kennengelernt, den der BER fast die Existenz gekostet hat.

31.10.2020EhrenamtLebensmittelausbage der Hanauer Tafel. Eine Frau reicht eine Tüte mit Brötchen an an einen Bedürftigen. (imago images / Michael Schick)

Gutes tun - aber warum?

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Was motiviert uns, sich ehrenamtlich zu engagieren? Ohne finanzielle Gegenleistung, in der Freizeit? In unserer marktorientierten Leistungsgesellschaft, so sollte man meinen, gibt es immer weniger Menschen, die dazu überhaupt bereit sind. Doch das Ehrenamt spielt nach wie vor eine wichtige Rolle für unsere Gesellschaft: Laut einer Umfrage von 2018 waren es in Deutschland knapp 16 Millionen Menschen, die ehrenamtlich tätig waren, also jeder fünfte.

17.10.2020Radiopreis 2020Ein Teilnehmer einer Kundgebung von Pegida auf dem Altmarkt in Dresden hält seine Hand vor die Kamera des Fotografen. (picture alliance/dpa/Matthias Rietschel)

Mein Dresden - Heimat tut weh

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Residenzstadt mit Canaletto-Blick – dafür steht Dresden, genauso aber auch für Pegida und Wutbürgertum. Wer aus Sachsens Hauptstadt kommt, kennt oft genug das Gefühl der Zerrissenheit: Da ist die Liebe zu dieser schönen, geschichtsträchtigen Stadt, aber auch Angst vor Rassismus und Hass auf der Straße. In diesem Wochenendjournal reist Reporterin Anh Tran zurück in ihre Heimatstadt, die sie vor ein paar Jahren verlassen hat. Die gebürtige Dresdnerin mit vietnamesischen Wurzeln nimmt uns mit an die Elbe, zur Frauenkirche und zur Kneipe ihrer Eltern, um mit Weggefährten darüber zu reden: Wie geht es Dresden? Und lohnt es sich zurückzukommen?

10.10.2020Linksextreme in ConnewitzMit Graffiti besprühte Altbauten im Leipziger Szeneviertel Connewitz. (Imago / Tim Wagner)

Freie Radikale

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Der Leipziger Stadtteil Connewitz hat den Ruf, eine neue Hochburg linksextremer Gewalt zu sein. Immer wieder kommt es zu Angriffen auf die Polizeiwache, Mülltonnen oder Autos werden in Brand gesetzt, Baustellen attackiert. Bei Zusammenstößen zwischen linken und rechten Extremisten und der Polizei fliegen Steine oder Molotow-Cocktails. Seitdem sich in dem Szeneviertel immer mehr Baukräne drehen und Menschen aus anderen Bundesländern nach Connewitz ziehen, richten sich die Proteste auch gegen die neuen Häuser und ihre Bewohner. Sabine Adler hat für das Wochenendjournal den schon zu DDR-Zeiten angesagten Stadtteil besucht. 

26.09.2020Letzte Chance für SchulabbrecherSchulabbrecherin Natascha kümmert sich um das Pferd Havanna (Deutschlandradio / Sabine Adler)

Reif für die Insel

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Jedes Jahr werden rund 350 deutsche Jugendliche für eine Zeit ins Ausland geschickt, zum Beispiel nach Mallorca. Was oft als Urlaub unter Palmen verspottet wird, ist in Wirklichkeit der letzte Versuch, die Jugendlichen vor einem gescheiterten Leben zu bewahren. Viele schwänzen schon lange den Unterricht, über 50.000 verlassen die Schule jedes Jahr ohne Abschluss. Sie nehmen Drogen, leben auf der Straße. Greift keine Hilfe mehr, kommt die sogenannte intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung im Ausland ins Spiel. Sabine Adler hat die 17-jährige Natascha aus Berlin über zweieinhalb Jahre lang begleitet; wie sie sich anfangs strikt weigerte zu lernen und schließlich doch ihren Hauptschulabschluss schaffte.

12.09.2020Dresdner Bühnen nach der ZwangspauseVier Tänzer trainieren mit Abstand in einem großen Raum. Auf einem Stuhl im Vordergrund sitzt die Tanztrainerin. (Alexandra Gerlach)

Wir leben noch

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Die Coronakrise und die Einschränkungen zur Eindämmung des Virus haben den Kulturbetrieb in den vergangenen sechs Monaten fast zum Erliegen gebracht. Nur langsam meldeten sich erste Häuser schon vor der Sommerpause wieder zurück, mit neuen Formaten und abgespeckten, Corona-tauglichen Inszenierungen sowie ausgefeilten Hygienekonzepten. Unter den Opernhäusern war die Semperoper Dresden das erste Haus, das den Spielbetrieb auch in den Innenräumen wieder aufgenommen hat.

05.09.2020Mit dem Fahrrad durch BerlinMann markiert einen temporären Radverkehrsstreifen auf dem Kottbusser Damm in Berlin  (dpa/Jörg Carstensen)

Ganz schön mutig

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In der Corona-Pandemie sind mehr Menschen aufs Rad gestiegen, auch in Berlin hat der Fahrradverkehr drastisch zugenommen. Und viele haben gemerkt, dass es mit der groß angekündigten Mobilitätswende des rot-rot-grünen Senats nicht so weit her ist. Das Gesetz ist da, das Geld auch, aber auf der Straße ist bislang nur wenig zu spüren von neuen, sicheren Radwegen. Unsere Berliner Korrespondenten und passionierten Radler Claudia van Laak und Frank Capellan haben die Straßen der Hauptstadt getestet.

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