Das Wochenendjournal 

Familien in der CoronakriseErst Ikea, dann wir...

Ein Flipchart mit der Aufschrift «Anmeldung Notbetreuung» steht auf dem Gelände der Grundschule Hoheluft in Hamburg. (dpa-Bildfunk / Daniel Reinhardt)

Die Spielplätze sind wieder geöffnet, an den Schulen kehrt das Leben zurück. Für viele Familien ist das eine erste Erleichterung in der Coronakrise, aber noch lange keine Rückkehr zur Normalität. Eltern fühlen sich von der Politik allein gelassen. Im Internet und auf der Straße formiert sich Widerstand.

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75 Jahre WeltkriegsendeSchwieriges Gedenken

Die erfolgreiche Eroberung der Rheinbrücke von Remagen war von der US-Armee nicht geplant, aber von psychologischer Bedeutung. (dpa / picture-alliance / DB dpa)

Still gestaltet sich das Gedenken an den 8. Mai 1945, den 75. Jahrestag der Kapitulation und der Befreiung des Deutschen Reichs vom Nationalsozialismus. In Zeiten der Corona-Pandemie finden öffentliche Gedenkveranstaltungen nicht statt. Die Geschichten vom Kriegsende sollen dennoch erzählt werden.

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Berlin von oben Was sich auf den Dächern der Hauptstadt tut

Blick über den Potsdamer Platz mit dem Kulturforum in Richtung City West am 10.06.2016 in Berlin.  (picture alliance / dpa / Jens Kalaene)

Im Wochenendjournal steigen wir Berlin aufs Dach. Und da gibt es nicht nur Dachziegel, Schornsteine oder bestenfalls Photovoltaikanlagen, sondern faszinierende andere Möglichkeiten, um diesen Platz zu nutzen – vom Gemüsegarten über den Minigolfplatz bis zu neuem Wohnraum.

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In der Krise beweist sich der CharakterVon Denunzianten, Blockwarten und Solidarität

Ein Schild mit der Aufschrift "Betreten & Platz nehmen verboten" hängt am 13.04.2020 am Bärenschlössle, einem beliebten Ausflugsziel in Stuttgart, an einer Bank.  (dpa / picture alliance / Sebastian Gollnow)

In der Coronakrise zeigen sich viele Bürger von ihrer besten Seite. Sie kaufen für ältere Menschen ein, organisieren Online-Lesungen für Kinder, sie helfen in Krankenhäusern oder bei der Spargelernte. Es gibt aber auch die anderen: Hamsterkäufer, selbst ernannte Ordnungswächter und Denunzianten.

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Familienleben in Corona-ZeitenDas Leben steht Kopf

Abby, 6, mit ihrer Mutter Lisa beim Homeschooling auf dem Sofa zu Hause. Die Kuscheltiere sitzen auch alle vor einem Arbeitsheft. 20. März 2020 in Claira, Frankreich. (Getty / Corbis News / Tim Clayton)

Keine Schule, keine Kita, und dann noch von Zuhause arbeiten - der Lockdown in der Coronakrise stellt das Leben von Familien auf den Kopf. Viele Eltern müssen ihre Kinder zu Hause betreuen, sie unterrichten und gleichzeitig im Homeoffice arbeiten. Wie kommen Familien damit klar?

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Karwoche und Kontaktsperre Was vom Passionsspiel in Oberammergau übrig bleibt

Rollenverteilung für die Passionsspiele 2020 in Oberammergau: Lena Rödel schreibt die Namen der Darsteller auf eine Tafel, Spielleiter Christian Stückl sagt ihr die Namen an.  (picture alliance / Angelika Warmuth )

Es ist das älteste und bekannteste Passionsspiel der Welt: Seit 1634 führen die Bewohner von Oberammergau die Leidensgeschichte Jesu auf. Ein mehrstündiges Großereignis, das zum immateriellen Weltkulturerbe zählt und nur alle zehn Jahre stattfindet. Jetzt musste es um zwei Jahre verschoben werden.

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Jung, politisch, rarNachwuchsprobleme in der Demokratie

Kevin Kühnert (SPD), Bundesvorsitzender der Jusos, spricht auf dem Bundeskongress der Jusos, der Jugendorganisation der SPD, zu den Mitgliedern. (picture alliance/ dpa/ Gregor Fischer)

Egal ob CDU, SPD oder FDP – die meisten politischen Parteien haben Nachwuchsprobleme. Es gibt zwar viele junge Menschen, die sich engagieren – für Klima- und Umweltschutz, für soziale Gerechtigkeit oder Geflüchtete, doch sie treten dafür nicht unbedingt in eine Partei ein.

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Leben in sozialer DistanzOnline weniger allein?

Laptop Home Office (Imago / Westend 61)

Rausgehen, den Frühling genießen, Freunde treffen – das ist zurzeit nicht oder nur sehr eingeschränkt möglich. Seit dieser Woche gilt in Deutschland eine umfassende Kontaktsperre, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Stattdessen werden immer mehr Aktivitäten ins Internet verlagert.

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Leben mit dem CoronavirusEin Land steht still

"Geschlossen" steht am 17.03.2020 in Nürnberg auf einem Schild an der Tür eines Restaurants. Wegen des Coronavirus dürfen in der Gastronomie in Bayern vom 18. bis 30. März nur noch Speiselokale und Betriebskantinen von 6 bis 15 Uhr geöffnet haben.  (dpa / picture alliance / Daniel Karmann)

Deutschland stellt nach und nach seinen Betrieb ein: Schulen und Kitas sind geschlossen, ebenso ein Großteil der Geschäfte. Sport- und Kulturevents sind abgesagt, erste Großunternehmen stellen die Produktion ein. Die Angst vor einer Ausbreitung des Corona-Virus ist groß.

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Protest gegen AgrarwendeDie neuen Bauernaufstände

Mit Traktoren demonstrieren Landwirte in Berlin. (dpa / Kay Nietfeld)

Viele deutsche Bauern sind in Aufruhr. Seit Monaten demonstrieren sie lautstark mit Traktoren-Konvois und Kundgebungen gegen das neue Agrarpaket der Bundesregierung. Dabei geht es um strengere Auflagen für die Bodendüngung und Tierhaltung sowie um mehr Insektenschutz.

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VerpackungsmüllWie raus aus der Plastikflut?

Es stehen riesige Gebinde von Plastimüll auf einem Hof in einer Müllsortieranlage (Michael Borgers )

Abfall vermeiden, umweltfreundlich leben – Nachhaltigkeit ist das Thema der Stunde. Auf der anderen Seite ist Deutschland noch immer das Land in Europa, das am meisten Verpackungsmüll produziert, Tendenz steigend. Wie passt das zusammen?

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Delikatessenstand oder Aldi?Klassenkampf in Kreuzberg

Der Aldi Markt in der Markthalle Neun in Berlin-Kreuzberg. (imago images / Schöning)

Alternative zur industriellen Lebensmittelproduktion oder elitärer Luxus? Um eine Berliner Markthalle, die auf hochwertige Lebensmittel setzt, entbrennt ein Kulturkampf zwischen Ernährungsbewussten und Geringverdienern. Gibt es nachhaltig produzierte Nahrungsmittel, die für alle erschwinglich sind?

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Mit Bastrock, Federschmuck und Kimono - Wie rassistisch ist der Karneval?

Ein Närrin hat sich im Gesicht am 27.02.2017 in Mainz (Rheinland-Pfalz) komplett schwarz geschminkt. Der Rosenmontagsumzug ist der alljährliche Höhepunkt der Mainzer Fastnacht die in diesem Jahr unter dem Motto "De Dom gehört zu Meenz am Rhoi wie Fassenacht, Weck, Worscht un Woi" steht. Foto: Andreas Arnold/dpa | Verwendung weltweit (dpa)

Im Kölner Karneval gehen die Meinungen auseinander: Sind exotische Kostüme und rot, gelb oder schwarz geschminkte Gesichter tabu, weil sie People of Colour verletzen könnten? Oder sollte es weiter erlaubt sein, in andere Rollen zu schlüpfen und mit Klischees zu spielen?

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Down-SyndromWenn das Kind anders normal ist

Die Kölner Aktivistin Natalie Dedreux (M.), die mit dem Down-Syndrom lebt, nahm in Berlin an der Demonstration gegen Gen-Tests für Schwangere teil.  (picture-alliance / dpa /ZB / Britta Pedersen)

Natalie ist 21 Jahre alt und findet es cool, das Down-Syndrom zu haben. Doch Menschen wie Natalie gibt es immer weniger in Deutschland. Durch Verfahren der Pränataldiagnostik lässt sich die Trisomie 21 schon im Mutterleib erkennen. Und meistens entscheiden sich die Eltern gegen diese Kinder.

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Wildtiere in der StadtBerliner Schnauzen

Eiun junger Waschbär schaut aus dem Schornstein. (Arco Images GmbH)

Wer als Großstadtbewohner wildlebenden Tieren begegnen will, muss nicht raus in die Natur. Für viele Arten ist die Stadt inzwischen ein beliebter Lebensraum geworden. Wildschwein, Fuchs oder Waschbär haben sich gut an das Leben mit den Menschen in der Stadt angepasst.

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EinsamkeitWenn Stille krank macht

Ein Rentner steckt seine Füße in seine Filzpantoffeln. (imago/ Ute Grabowsky)

Einsamkeit ist ein Problem in unserer Gesellschaft. In Zeiten größerer Mobilität zerbrechen Gemeinschaften – in der Nachbarschaft, der Kirchengemeinde, im Dorf. Gerade in einem Bundesland wie Brandenburg, das von der Wendezeit geprägt ist, wird das deutlich. Betroffen sind vor allem alte Menschen.

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JagenHalali - Jagd zwischen den Fronten

Ein Rothirsch mit Geweih steht auf einer Wiese, im Hintergrund sieht man einen Hochsitz. (imago images / blickwinkel)

Die Jagd ist so alt wie die Menschheit – und doch hochumstritten. Ist sie ein nützliches Handwerk, das hilft, die Wälder zu bewirtschaften oder Tierquälerei? Wird zu viel, zu wenig oder das Falsche gejagt? Beherrschen Jäger ihr Handwerk und haben sie genügend Respekt vor der Natur?

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ProstitutionBerlin auf dem Strich

Eine Prostituierte auf dem Straßenstrich Kürfürstenstraße in Berlin-Schöneberg (Imago/ Rolf Kremming)

Sex ist ein Geschäft. Allein in Berlin bieten schätzungsweise 8.000 Prostituierte ihre Dienste an. Kaum eine andere Stadt in Europa ist so liberal bei der Prostitution. Was für die einen vorteilhafte Zustände sind, ist für andere ein Ärgernis, für viele eine prekäre Situation.

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Eine Welt 2.0 Dekolonisiert euch!

Die Weltkugel-Plastik am Nordkap auf der norwegischen Insel Magerøya, die im Jahr 1978 aufgestellt wurde. (picture-alliance / dpa / Patrick Pleul)

Deutschland gehörte nur einige Jahrzehnte zu den Kolonialmächten. Trotzdem wirkt die Zeit bis heute nach. Es gibt Debatten über Beutekunst und Reparationen, Menschen mit afrikanischen Wurzeln fühlen sich oft diskriminiert. Immer mehr Initiativen wollen dieses Thema ins öffentliche Bewusstsein rücken.

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