Nach Iran-Krieg
Ehemaliger Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz, Heusgen, hält UNO-Mission zur Sicherung der Straße von Hormus für möglich

Der frühere Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz, Heusgen, hält eine UNO-Mission zur Sicherung der Straße von Hormus nach einem Ende des Iran-Kriegs für möglich.

    Christoph Heusgen, ehemaliger Vorsitzender der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC), äußert sich in einer Bundespressekonferenz im Jahr 2025.
    Christoph Heusgen, ehemaliger Vorsitzender der Münchner Sicherheitskonferenz (Archivbild) (Bernd von Jutrczenka/dpa)
    Würde es im Sicherheitsrat zu einer entsprechenden Resolution kommen, könne er sich nicht vorstellen, dass sich Staaten dem verweigern würden, sagte der ehemalige deutsche Botschafter bei den Vereinten Nationen im Deutschlandfunk. Zurzeit könne man jedoch nicht absehen, wie sich die Lage im Nahen Osten entwickeln werde. Trumps Blockade der Straße von Hormus zeige, dass die USA kein wirkliches Konzept verfolgten. Die Kriegsführung des Präsidenten sei von Ad-hoc-Entscheidungen geprägt. Zudem seien im Iran noch brutalere Machthaber am Zug als der getötete Ajatollah Chamenei. Das Regime kämpfe ums Überleben und sei zu allem fähig, erklärte Heusgen.

    Weiterführende Informationen

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    Diese Nachricht wurde am 14.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.