
Das iranische Regime pocht nach Agenturberichten auf ein Ende der Angriffe vor möglichen Beratungen und fordert Garantien dafür, dass in Islamabad auch über den Libanon verhandelt wird. Zahlreiche weitere Punkte sind strittig zwischen den USA und dem Iran. Im Einzelnen dürfte es unter anderem um das iranische Atom- und Raketenprogramm gehen, um die Öffnung der Straße von Hormus und um die internationalen Sanktionen gegen den Iran.
Wadephul appelliert an Teheran
Deutschland und Spanien mahnten konstruktive Verhandlungen an. Bundesaußenminister Wadephul teilte im Onlinedienst X mit, er habe mit seinem iranischen Kollegen Araghtschi gesprochen und ihn aufgefordert, die mit den USA vereinbarte Waffenruhe einzuhalten. Neben konstruktiven Verhandlungen habe er von Teheran auch verlangt, eine sichere Schifffahrt durch die Straße von Hormus zu ermöglichen. Auch der spanische Außenminister Albares berichtete von einem Austausch mit Araghtschi. Darin habe er den Iran aufgerufen, in gutem Glauben zu verhandeln und aufzuhören, Raketen und Drohnen abzufeuern.
Derweil liefen in Islamabad umfassende Vorbereitungen an. Das Stadtzentrum wurde bereits abgeriegelt; über 10.000 Einsatzkräfte sollen die Sicherheit der Beratungen gewährleisten.
Weiterführende Informationen
Waffenruhe im Iran-Krieg: So ist die aktuelle Lage vor den Verhandlungen in Pakistan (Audio)
Diese Nachricht wurde am 10.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.






