
Der Deutsche Aktien-Index legte zum Handelsstart um 4,9 Prozent auf 24.033 Punkte zu. Im Verlauf gab der Dax allerdings etwas nach und notierte knapp unter der Marke von 24.000 Punkten. Auch die Börsenkurse in Ostasien sind gestiegen. Ein Plus von 5,4 Prozent wurde beim japanischen Leitindex Nikkei 225 verzeichnet. Der südkoreanische Kospi legte zum selben Zeitpunkt um 8,3 Prozent zu. Die Börse in Südkorea musste aufgrund der starken Kursbewegung sogar vorübergehend den Handel aussetzen, um die Volatilität zu dämpfen. Der Hongkonger Hang Seng-Index kletterte um 2,9 Prozent nach oben. Der in Shanghai gehandelten CSI 300, der die wichtigsten Aktien der chinesischen Festlandbörsen abbildet, verzeichnete ein Plus von 2,8 Prozent. Der australische S&P ASX 200 beschloss den Handelstag mit einem Zuwachs von 2,6 Prozent.
Die Ölpreise haben nach der Verkündung der Feuerpause deutlich nachgegeben. Der Preis für ein Fass, also für 159 Liter der Nordseesorte Brent sackte um rund 16 Prozent auf etwa 92 US-Dollar, was rund 79 Euro entspricht. Das war der niedrigste Wert seit Mitte März. Bei der für den US-Markt wichtigen Sorte WTI fiel der Preisrückgang ähnlich aus. Die Ölpreise sind aktuell der bedeutendste Gradmesser für die Inflations- und Konjunktursorgen am Markt. Sie waren vor allem wegen der Unterbrechung der Lieferketten an der Straße von Hormus rasant gestiegen.
Weiterführende Informationen
Diese Nachricht wurde am 08.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.




