Dienstag, 22.09.2020
 
Seit 14:10 Uhr Deutschland heute

30 Jahre WiedervereinigungDie Ost-West-Rolle (3/6)

Neues Erzählen von der DDR

30 Jahre nach der Wiedervereinigung gehen Autorinnen und Filmemacher neue Wege, um von der DDR zu erzählen - jenseits der Klischees von Täter, Mitläufer und Opfer. Können ein neuer Blick und eine spezifisch ostdeutsche Perspektive auf die Geschichte dabei helfen, die tiefgreifenden Unterschiede zwischen Ost und West zu überwinden?






























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Nächste Sendung: 27.09.2020 09:30 Uhr

Essay und Diskurs
30 Jahre Wiedervereinigung
Die Ost-West-Rolle (4/6)
Der Schriftsteller Martin Gross im Gespräch mit Frank Kaspar
(Teil 5 am 3.10.2020)

Was geschieht, wenn ein Staat zusammenbricht? Im Januar 1990 zieht der westdeutsche Schriftsteller Martin Gross nach Dresden, um die Folgen der friedlichen Revolution zu beobachten. Doch sein zwei Jahre später erschienener Roman „Das letzte Jahr” zeugt von Melancholie und Ernüchterung. „Falls dies überhaupt eine Revolution war”, schreibt Gross, „dann hat wohl keine andere jemals so viel Kleinmut ausgelöst.” In Tagebuchnotizen, Briefauszügen und Reportagen hält er fest, wie Erfahrungen und Erwartungen aus Ost und West oft nicht zueinander finden: „Wir sprechen alle deutsch, aber nicht dieselbe Sprache.”
Sind wir wiedervereinigt? Zahlreiche Diskurse haben die Gesellschaftsbildung der deutschen Einheit über 30 Jahre in Ost und West begleitet, kontrovers diskutiert, auch skeptisch hinterfragt - alle fünf Jahre ergab sich dadurch ein neues Bild über das Zusammenwachsen. Was sehen wir heute? „Essay und Diskurs” führt Gespräche zu Einheits- und Zukunftsfragen mit Literatur-, Kulinarik-, Popkultur- und Wende-Menschen.
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