
Das Treffen wurde von EU-Ratspräsident Costa einberufen, um über die Ansprüche von US-Präsident Trump auf Grönland und die Androhung von zusätzlichen Zöllen gegen europäische Staaten zu beraten. Laut EU-Beamten ist der Gipfel auch nach dem Abrücken Trumps von seinen Plänen relevant. Die Europäische Union müsse die "neue Realität" in den Beziehungen bewerten, hieß es. Die EU-Außenbeauftragte Kallas sagte, diese hätten einen "schweren Schlag" erlitten.
Der polnische Ministerpräsident Tusk forderte, alles dafür zu tun, um die Zusammenarbeit mit den Vereinigten Staaten zu schützen, auch wenn diese schwieriger geworden sei. Bundeskanzler Merz sagte zum Auftakt des Gipfels, er sei dankbar, dass Trump sich von seinen Plänen distanziert habe. Europa könne durch Geschlossenheit "durchaus etwas bewirken". Frankreichs Präsident Macron erklärte, die EU müsse trotzdem wachsam bleiben und im Falle neuer Drohungen zu einer entschlossenen Antwort bereit sein.
Diese Nachricht wurde am 22.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.









