
Wie die Deutsche Presse-Agentur schreibt, sieht ein Kompromiss unter anderem vor, dass die russischen Oligarchen Usmanow und Fridman mit Strafmaßnahmen belegt bleiben - entgegen Forderungen der Slowakei und Ungarns. Die Sanktionen gegen die beiden und mehr als 2.500 weitere Personen und Organisationen werden demnach allerdings nur um sechs Monate verlängert. Ursprünglich waren zwölf Monate geplant.
Noch immer blockiert ist unterdessen ein Paket mit neuen Sanktionen gegen Russland. Ungarn will erst zustimmen, wenn der Streit um unterbrochene russische Öllieferungen über die Druschba-Pipeline beigelegt ist. Regierungschef Orban blockiert zudem ein EU-Darlehen für die Ukraine in Höhe von 90 Milliarden Euro.
Diese Nachricht wurde am 14.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
