Ukraine-Krieg
EU-Sanktionen gegen Russland verlängert - Oligarchen Usmanow und Fridman bleiben mit Strafmaßnahmen belegt

Die EU-Staaten haben sich darauf geeinigt, Sanktionen gegen Personen und Organisationen zu verlängern, die Russlands Krieg gegen die Ukraine unterstützen.

    Zwei Fahnen der Europäischen Union und der Ukraine nebeneinander.
    Die russischen Oligarchen Usmanow und Fridman bleiben mit Strafmaßnahmen belegt. bleiben (picture alliance I PIC ONE | Ben Kriemann)
    Wie die Deutsche Presse-Agentur schreibt, sieht ein Kompromiss unter anderem vor, dass die russischen Oligarchen Usmanow und Fridman mit Strafmaßnahmen belegt bleiben - entgegen Forderungen der Slowakei und Ungarns. Die Sanktionen gegen die beiden und mehr als 2.500 weitere Personen und Organisationen werden demnach allerdings nur um sechs Monate verlängert. Ursprünglich waren zwölf Monate geplant.
    Noch immer blockiert ist unterdessen ein Paket mit neuen Sanktionen gegen Russland. Ungarn will erst zustimmen, wenn der Streit um unterbrochene russische Öllieferungen über die Druschba-Pipeline beigelegt ist. Regierungschef Orban blockiert zudem ein EU-Darlehen für die Ukraine in Höhe von 90 Milliarden Euro.
    Die wichtigsten Entwicklungen zum Krieg im Nahen und Mittleren Osten gibt es in unserem Newsblog.
    Diese Nachricht wurde am 14.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.