
Arbeitgeberpräsident Dulger begrüßte den Mut und die Entschlossenheit des Gremiums. Nun müssten Union und SPD beweisen, dass ihre Reformankündigungen belastbar seien. Auch der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen lobte die Empfehlungen. Diese könnten für eine Stabilität oder sogar Senkung der Beiträge im kommenden Jahr sorgen.
Kritik kam unter anderem von der Pharmaindustrie. In einer gemeinsamen Erklärung warnten mehrere Verbände vor Kürzungen bei Arzneimitteln und sprachen von einem "Irrweg". Die Kassenärztliche Bundesvereinigung erklärte, viele Arzttermine würden wegfallen, wenn die Vergütung der Mediziner begrenzt werde.
Zu den insgesamt 66 Empfehlungen der Kommission gehören auch die Streichung der kostenfreien Mitversicherung für Ehepartner, höhere Zuzahlungen bei Medikamenten und eine stärkere Besteuerung von Tabak, Alkohol und zuckerhaltigen Getränken.
Gesundheitsministerin Warken von der CDU kündigte ein zügiges Reformpaket auf Basis der Vorschläge an.
Diese Nachricht wurde am 30.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.









