Iran-Krieg
Guterres: "Einigung nicht über Nacht möglich, Gespräche bald fortsetzen"

UNO-Generalsekretär Guterres ruft nach den vorerst gescheiterten Friedensverhandlungen zwischen dem Iran und den USA zu einer konstruktiven Fortsetzung auf. Auch wenn es keine Einigung gegeben habe, so hätten die Gespräche doch die Ernsthaftigkeit des Engagements betont und stellten einen bedeutenden Schritt hin zu einem neuen Dialog dar, teilte ein Sprecher mit.

    Das Bild zeigt Antonio Guterres mit Anzug und Krawatte. Er sitzt vor einer blauen Wand mit weißen Logos der Vereinten Nationen.
    Antonio Guterres, Generalsekretär der Vereinten Nationen (Craig Ruttle / AP / dpa / Craig Ruttle)
    Angesichts tief verwurzelter Differenzen habe eine Einigung nicht über Nacht erzielt werden können, betonte Guterres. "Der Generalsekretär ruft dazu auf, die Gespräche konstruktiv fortzusetzen, um eine Einigung zu erreichen." Zugleich müssten die zweiwöchige Waffenruhe eingehalten und die Freiheit der Schifffahrt bewahrt bleiben, hieß es der Mitteilung zufolge. Dies gelte auch für die Straße von Hormus, wo am Nachmittag eine Seeblockade durch die USA begonnen hatte. 
    Derweil berichten das "Wall Street Journal" und das Nachrichtenportal "Axios" übereinstimmend, die USA und der Iran hätten sich in den Verhandlungen am Wochenende im zentralen Konflikt um Teherans Uran-Anreicherung angenähert. So habe Washington keinen völligen Verzicht mehr, sondern einen 20-jährigen Aufschub gefordert, während der Iran eine deutlich kürzere Zeit angeboten habe.

    Weiterführende Informationen

    Über die aktuellen Entwicklungen im Iran-Krieg halten wir Sie auch in einem Newsblog auf dem Laufenden.
    Krieg im Nahen Osten - USA beginnen Blockade der Straße von Hormus
    Diese Nachricht wurde am 14.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.