Verteidigung
Hamburger CDU will mehr Mittel für militärische Aufgaben des Hafens

Die CDU in der Hamburger Bürgerschaft fordert vom Bund mehr finanzielle Mittel für verteidigungswichtige Infrastruktur im Hafen.

    Ausblick vom Mahnmal St. Nikolai auf die Norderelbe und den Hafen, Hamburg, Deutschland, Europa
    Blick auf den Hamburger Hafen (Archivbild). (picture alliance / imageBROKER | Stefan Ziese)
    Angesichts der geostrategischen Rolle Hamburgs müsse der Hafen als Schlüsselressource im Spannungs- oder gar Verteidigungsfall gestärkt werden, sagte die hafenpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Goldner. Sie verwies auf Bremerhaven, das vom Bund 1,35 Milliarden Euro für den Ausbau der militärischen Hafeninfrastruktur erhalten habe. Der rot-grüne Senat müsse dafür sorgen, dass auch Hamburg entsprechende Gelder erhalte. Ein entsprechender Antrag soll in der Bürgerschaftssitzung am kommenden Mittwoch beraten werden.
    Der regierende Bürgermeister Tschentscher von der SPD hatte die Kritik zurückgewiesen. Die Hamburger CDU behaupte stets, die Interessen der Hansestadt auf Bundesebene vertreten zu wollen. Aber dort, wo sie tatsächlich Einfluss nehmen und Verantwortung übernehmen könnte, versage sie vollständig.
    Der Hamburger CDU-Bundestagsabgeordnete Ploß ist maritimer Koordinator der Bundesregierung.
    Diese Nachricht wurde am 11.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.