
Im Deutschlandfunk berichtete der Syrer über die Umstände seiner Flucht von Syrien, über unter anderem den Libanon und Ägypten, nach Deutschland. Die Reise mit dem Boot von Alexandria nach Italien sei auch damals sehr gefährlich gewesen. Das Boot mit 140 Menschen sei nur elf oder zwölf Meter lang gewesen. "Wir hatten eine Frau mit uns, die gestorben ist, weil sie krank war und keine Medikamente an Bord waren."
Bei der Ankunft in Deutschland sei alles gut organisiert gewesen, so Kabbesh. "Alles mit System. Alles war sauber. Ich war erst einmal glücklich." Er habe sich darüber gefreut, dass in Deutschland Menschen aus unterschiedlichen Ländern zusammenleben, das habe er so zunächst nicht erwartet. "Ich dachte, vielleicht habe ich eine Zukunft in diesem Land." An die Politiker Deutschlands richtete er eine Bitte: "Bitte lassen Sie uns nicht alleine wohnen. Wir möchten uns hier integrieren, wir möchten hier arbeiten, zusammenarbeiten, zusammenleben."
Das Interview könne Sie mindestens sechs Monate nachhören.




