
Das Töten friedlicher Demonstranten müsse enden. Es sei inakzeptabel, diese Menschen als Terroristen zu bezeichnen, um die Gewalt an ihnen zu rechtfertigen, betonte Türk in einer Erklärung. Unterdessen hat die Justiz im Iran erste Anklagen gegen Demonstranten erhoben. Besonders schwere Fälle von - Zitat - "Randalierern" würden vorrangig und gesondert behandelt. Dazu zähle auch der Vorwurf der sogenannten "Kriegsführung gegen Gott". Diese kann nach geltendem islamischem Recht im Iran mit der Todesstrafe geahndet werden.
Seit mehr als zwei Wochen demonstrieren Iraner gegen das autoritäre Herrschaftssystem der Islamischen Republik; die Proteste werden brutal unterdrückt. Menschenrechtler beziffern die Zahl der Toten seit Ausbruch der Proteste Ende Dezember auf mehr als 600. Beobachter gehen von deutlich höheren Opferzahlen aus. Die Angaben können nicht unabhängig überprüft werden.
Diese Nachricht wurde am 13.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.



