Informationen am Morgen 

BelarusÄrzte als Zeugen von Polizeigewalt

Eine verletzte Demonstrantin in Minsk, Belarus am 23.09.2020 (picture alliance / AP / TUT.by)

Mediziner geraten in Belarus zunehmend unter Druck: Eine Ärztin hat die Folgen von Polizeigewalt dokumentiert und auf Twitter veröffentlicht. Aus Angst vor dem Regime ist sie mittlerweile geflohen. Andere werden gefeuert, obwohl Belarus in der Corona-Pandemie seine Ärzte dringend bräuchte.

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Corona in GroßbritannienMassenimpfungen als Hoffnungsträger

In London hat ein Corona-Impfzentrum den Betrieb aufgenommen. (Photo by WIktor Szymanowicz/NurPhoto) (dpa / picture alliance / Wiktor Szymanowicz)

Die neue Corona-Mutation grassiert in Großbritannien besonders heftig, die Zahl der Neuinfektionen ist horrend, die Krankenhäuser arbeiten am Anschlag. In weniger als drei Wochen könnte das britische Gesundheitssystem kollabieren. Massenimpfungen sollen die Pandemie auf der Insel jetzt besiegen.

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Nach Stürmung des KapitolsDemokraten wollen Resolution für Amtsenthebung einreichen

Tränengasschwaden verdunkeln das von Protestlern umlagerte Kapitol in Washington. (imago images/ZUMA Wire/Probal Rashid)

Tausende überrannten das Kapitol, Abgeordnete fürchteten um ihr Leben, fünf Menschen starben: Viele machen Noch-US-Präsident Donald Trump für die gewaltsamen Ausschreitungen in Washington verantwortlich. Die Demokraten wollen deshalb ein zweites Amtsenthebungsverfahren gegen ihn in Gang setzen.

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Senatorenwahl in Georgia Verunsicherung bei den Republikanern

Wahlplakate der demokratischen Bewerber um die beiden Senatssitze, Jon Ossoff und Raphael Warnock, in Marietta, Georgia (dpa / Robin Rayne / ZUMA Wire)

Nicht ohne Grund werden die heutigen Stichwahlen im US-Bundesstaat Georgia als zweite Präsidentschaftswahl bezeichnet. Gewinnen die Republikaner auch nur einen der beiden Sitze, behalten sie die Mehrheit im Senat - und können Joe Biden blockieren. Doch Trumps permanente Attacken haben Spuren hinterlassen.

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Initiative „Meet a Jew“ "Wir sind Menschen wie alle anderen auch"

Galina Tchechnitskaia (Deutschlandradio / Sebastian Engelbrecht)

Sie gehen in Schulen, Sportvereine, Kirchengemeinden: Mehr als 300 Jüdinnen und Juden wollen dazu beitragen, das verzerrte oder falsche Bild von "den Juden" aufzubrechen. Im persönlichen Gespräch wollen sie vermitteln: „Die Gesellschaft ist bunt, und wir sind ein Teil in diesem Spektrum."

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Reform der StraßenverwaltungHolpriger Start der Autobahn GmbH

Die Scheinwerfer vorbeifahrender Fahrzeuge ziehen am Morgen auf der Autobahn 4 Lichtspuren (picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild/Robert Michael )

In der Föderalismusreform 2017 wurde beschlossen, dass die Zuständigkeit für Planung, Sanierung und Betrieb der Autobahnen von den Ländern auf den Bund übertragen wird. Seit 1. Januar gibt es dafür nun eine Bundesgesellschaft - doch an vielen Stellen hakt es noch. Die Kosten sind explodiert.

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Niederlage für TrumpUS-Kongress überstimmt das Veto des Präsidenten

Der republikanische Mehrheitsführer im Senat, Mitch McConnell (Kentucky) vor der Abstimmung über die Coroa-Hilfen und den Militärhaushalt der USA (dpa / Rod Lamkey / CNP)

Der von Republikanern dominierte US-Kongress hat das Veto von Präsident Trump gegen den Verteidigungshaushalt überstimmt - es ist die erste Niederlage dieser Art. Neben der Finanzierung der Streitkräfte ging es auch um Vorgaben für die großen Internetkonzerne, die diesen engere Zügel anlegen würden.

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Öffentlicher Wissenschaftsstreit "Das war medial ein bisschen aufgebauscht"

Ein Reportermikrofon liegt auf einem Tisch (picture alliance / dpa | Inga Kjer)

Die im Verlauf der Coronakrise in den Medien dargestellten Dispute zwischen Virologen seien in Wahrheit oftmals gar nicht existent, sagte Dlf-Wissenschaftsredakteur Ralf Krauter. Dass der in der Wissenschaft übliche Meinungsaustausch so öffentlich stattgefunden habe, sei eben für alle neu gewesen.

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Flüchtlinge in Bihac "Die Menschen sind weiterhin Wind und Wetter ausgesetzt"

Die Lage um das ehemalige Flüchtlingscamp in Bihac in Bosnien ist angespannt (dpa/picture alliance/AA/Amar Mehic )

Die Lage rund um das ehemalige Flüchtlingscamp in Bihac sei bedrückend, berichtet die ARD-Korrespondentin Andrea Beer aus Bosnien. Hunderte Menschen hätten nur noch ein Zelt zur Verfügung, heftiger Regen habe den Boden aufgeweicht. Hilfe für die Menschen gebe es kaum.

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Coronakrise in den USAUS-Kongress billigt gigantisches Hilfspaket

Vorderseite US-Kongress in Washington, DC. (Alex Edelman/Consolidated News Photos)

Das vom US-Kongress bewilligte Corona-Hilfspaket in Höhe von 900 Milliarden Dollar ist ein hart errungener Kompromiss. Die überparteiliche Einigung gewährleistet, dass die am 26. Dezember endenden Hilfen fortgesetzt werden können. Dazu gehört auch eine Einmalzahlung in Höhe von 600 Dollar.

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Nach neuen Giftanschlag-EnthüllungenNawalny-Mitstreiterin verhaftet

Alexej Nawalny gemeinsam mit seiner Mitstreiterin Lubow Sobol (links) bei einem Protestmarsch im Februar 2020 (dpa / TASS / Sergei Fadeichev)

In Moskau wurde eine Mitarbeiterin des Oppositionspolitikers Alexej Nawalny festgenommen. Das geschah nur wenige Stunden nach der Veröffentlichung eines neuen Enthüllungsvideos, in dem ein mutmaßlich in den Giftanschlag beteiligter FSB-Mann über Details der Operation sprach.

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Vor dem Urteil im Halle-ProzessErschöpfte Nebenkläger und fehlende Antworten

Der angeklagte Stephan Balliet sitzt schwer bewacht im Landgericht von Magdeburg (dpa-Zentralbild)

Im Oktober 2019 versuchte Stephan B. an Jom Kippur, dem höchsten jüdischen Feiertag, die Synagoge in Halle zu stürmen. Als er dabei an der Eingangstür scheiterte, erschoss er zwei Menschen und verletzte mehrere schwer. Im Prozess macht er aus seinem Rassismus und Antisemitismus keinen Hehl.

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Nach Ende des "Stabilitätsmechanismus"Wie geht es nun weiter in Thüringen?

Bodo Ramelow (Die Linke), Ministerpräsident von Thüringen, spricht über die Ergebnisse einer Videokonferenz mit seinen Länderkollegen und der Bundeskanzlerin (picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Martin Schutt)

Nach einer Regierungskrise im Februar in Thüringen wurde Bodo Ramelow (Die Linke) unter Duldung der CDU als Ministerpräsident wiedergewählt. Möglich macht das der sogenannte Stabilitätsmechanismus. Ein politisches Instrument auf Zeit, das am 21. Dezember endet. Nun muss geklärt werden, wie es weitergeht.

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Corona-HotspotsIn Brandenburg spitzt sich die Lage zu

Patienten und Personal auf einer Intensivstation (imago / ITAR-TASS / Stanislav Krasilnikov)

Nach Sachsen scheint sich die Corona-Lage auch in Brandenburg zu verschärfen. Insbesondere in der Grenzregion schießen die Fallzahlen in die Höhe. Triagieren müsse man aber noch nicht. Aber andere Bundeländer werden um Hilfe gebeten.

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US-PräsidentschaftswahlRepublikaner McConnell gesteht Wahlniederlage ein - und nun?

Mitch McConnell, Mehrheitsführer der Republikaner im Senat, hat Joe Biden als Präsident anerkannt.  (picture-alliance / Associated Press / Rod Lamkey)

Mitch McConnell, Mehrheitsführer der Republikaner im Senat, hat Joe Biden als Präsident anerkannt. Dies signalisiere einen klaren Kurswechsel, sagte US-Korrespondentin Doris Simon im Dlf. Aber es gebe noch keine Hinweise, dass die Republikaner im Kongress eng mit der Biden-Regierung zusammenarbeiten werden.

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Wahlleute bestätigen SiegBiden: Trump soll Niederlage anerkennen

Der gewählte US-Präsident Joe Biden gibt am Montag, 14. Dezember 2020, Wilmington USA. (imago)

Der künftige US-Präsident Joe Biden hat den abgewählten Amtsinhaber Donald Trump zur Anerkennung seiner Wahlniederlage aufgefordert. Das Wahlleutegremium hat derweil den Sieg Bidens bei der US-Präsidentschaftswahl bestätigt.

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Vor Amtsübergabe an Joe BidenDonald Trump beeilt sich mit Vollstreckung von Todesurteilen

US-Präsident Donald Trump sitzt mit geschlossenen Augen und gefalteten Händen beim Beten im Oval Office an seinem Schreibtisch, nachdem er eine Strafgefangene von ihrer lebenslangen Haftstrafe begnadigt hat. (imago images / Anna Moneymaker / Pool via CNP / MediaPunch)

Die Regierung des abgewählten US-Präsidenten Donald Trump setzt derzeit alles daran, ausstehende Hinrichtungen zu vollstrecken. Die Exekutionen sollen vor dem 20. Januar vollzogen sein, dem Tag der Amtseinführung Joe Bidens. Biden würde die Vollstreckung vermutlich sofort aussetzen.

RechtsstaatsmechanismusSchonfrist für Ungarn und Polen

Mateusz Morawiecki (r), Premierminister von Polen, trägt einen Mundschutz und begrüßt Viktor Orban, Premierminister von Ungarn, ebenfalls mit Mundschutz. (AP/Czarek Sokolowski)

Im Streit um die Blockade des EU-Haushalts und der milliardenschweren Corona-Hilfen hat Deutschland mit Ungarn und Polen einen Kompromiss ausgehandelt. Doch der Deal könnte die Rechtsstrafen stark verzögern.

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