Informationen am Morgen 

Buch von Trump-Nichte Vernichtendes Psychogramm des Machtmenschen Trump

Donald Trump zum Nationalfeiertag am Mount Rushmore. (AP / Alex Brandon)

Gerade erst hat in den USA das Buch des ehemaligen Nationalen Sicherheitsberaters John Bolton für Aufregung gesorgt, schon erscheint das nächste Enthüllungsbuch über Donald Trump. Es stammt von Mary Trump, der Nichte des US-Präsidenten. Für die promovierte Psychologin ist er der "gefährlichste Mann der Welt".

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Feierlichkeiten zum Independence DayDie gefährliche Politisierung der Corona-Pandemie

Unterstützer von Donald Trump bei den Feierlichkeiten zum Unabhängigkeitstag am Mount Rushmore (dpa / AP / Alex Brandon)

Die USA kämpfen weiter mit einem dramatischen Anstieg von Corona-Fällen. Dennoch finden an diesem Wochenende die Feierlichkeiten zum Independence Day statt. "Das alles ist Ausdruck der völligen Ignoranz gegenüber den objektivierbaren Gefahren dieser Krise", sagt USA-Korresponent Thilo Kößler.

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Verfassungsänderung in RusslandPutins Machterhalt gesichert

Russlands Präsident Wladimir Putin (Imago/ ITAR-TASS)

Eine große Mehrheit der russischen Bürger hat offiziellen Zahlen zufolge in einer Volksabstimmung für zahlreiche Verfassungsänderungen gestimmt. Präsident Wladimir Putin hat damit erreicht, was er wollte: Er könnte jetzt bis 2036 im Amt bleiben. Es gab aber auch Protest.

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Nach Präsidentenwahl in PolenAusgang noch immer offen

Andrzej Duda, Präsident von Polen und Kandidat für das Amt des Präsidenten der PiS, und seine Frau Agata Kornhauser-Duda. Sie tragen eine Stoffmaske, als sie bei der Präsidentschaftswahl in einem Wahllokal ihre Stimme abgeben.  (Lukasz Gagulski/PAP/dpa)

Auch wenn es bisher nur die Ergebnisse von Nachwahl-Befragungen sind, sieht es so aus, als müssten die Polen in zwei Wochen erneut an die Urne. Kein Präsidentschaftskandidat erreichte die absolute Mehrheit. Amtsinhaber Andrzej Duda muss in einer Stichwahl gegen seinen Herausforderer Rafal Trzaskowski antreten.

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Volksabstimmung in RusslandPutin für die Ewigkeit

Wladimir Putin während seiner Rede bei der Miltärparade zum Kriegsende am 24. Juni 2020 ( AFP / Host Photo Agency / Sergey Guneev)

Wladimir Putin will sich weitere Amtszeiten als Russlands Präsident sichern - per Verfassungsänderung. Gut 110 Millionen Wahlberechtigte können bis zum kommenden Mittwoch ihre Stimme abgeben. Putin verspricht jetzt auch höhere Sozialausgaben. Seine Gegner sprechen von einem Staatsstreich.

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Krawalle in StuttgartSuche nach dem Motiv

Zerstörte Glasscheibe nach Krawallen in Stuttgart (imago images / Arnulf Hettrich)

Noch immer ist unklar, was bei den nächtlichen Ausschreitungen in der Stuttgarter Innenstadt passierte. Während die Polizei ermittelt, suchen auch Politiker nach Antworten. Die Randale und Plünderungen beschäftigen nun den Landtag.

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Wahlkampf in WeißrusslandDer Widerstand gegen Lukaschenko wächst

MINSK, BELARUS - JUNE 4, 2020: Belarus President Alexander Lukashenko C holds a meeting to discuss forming a new government after the previous one s resignation on June 3. A number of new ministers and heads of government agencies are already appointed, with a new cabinet to be headed by Roman Golovchenko, formerly Chairman of the Military Industrial Committee. Nikolai Petrov/BelTA/TASS PUBLICATIONxINxGERxAUTxONLY TS0DB55B (imago images / ITAR-TASS)

Der weißrussische Staatschef Alexander Lukaschenko will eine weitere Amtszeit. Noch vor Ablauf der Frist für die Unterschriftensammlungen der Kandidaten wurden die zwei wichtigsten Herausforderer, die ihm diese Mal vielleicht wirklich gefährlich geworden wären, festgesetzt. Dagegen regt sich Protest.

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Rheda-WiedenbrückDas Schattendasein der Tönnies-Leiharbeiter

19.06.2020, Nordrhein-Westfalen, Rheda-Wiedenbrück: Mitarbeiter des Ordnungsamtes sprechen mit ausländischen Bewohnern einer Unterkunft, die im fleischproduzierenden Gewerbe arbeiten. Beim Schlachtereibetrieb Tönnies in Rheda-Wiedenbrück sind seit Anfang der Woche mehrere hundert Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet worden. Foto: Friso Gentsch/dpa | Verwendung weltweit (picture alliance / dpa / Friso Gentsch)

In und um die ostwestfälische Stadt Rheda-Wiedenbrück leben schätzungsweise 6.000 Schlachthof-Leiharbeiter in Sammelunterkünften. Genau weiß man es nicht, die Bewohner werden kaum je gesehen. Wie kann es sein, dass eine Stadt solchen Lebensbedingungen jahrelang zusieht? Besuch in einer Schattenwelt.

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Tod an der KreuzungDiskussion um verpflichtende Abbiegesysteme für Lkw

Der Monitor eines Abbiegeassistenten zeigt in einem Müllwagen der Stadtreinigung Hamburg einen Mann im Gefahrenbereich an (picture alliance/Daniel Bockwoldt/dpa)

Etwa 40 Fahrradfahrer kommen jährlich in Deutschland ums Leben, weil sie von abbiegenden Lastwagen übersehen werden. Abbiegeassistenten könnten den Lkw-Fahrern bessere Übersicht bringen und Lkw im Notfall sogar stoppen. Doch eine Vorschrift für die lebensrettende Technik gibt es bislang nicht.

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Trump feuert StaatsanwaltEntlassung ohne Begründung

Donald Trump, Präsident der USA, spricht während einer Pressekonferenz im Rosengarten des Weißen Hauses. (dpa / AP / Alex Brandon)

US-Präsident Donald Trump hat einen leitenden Bundesstaatsanwalt entlassen. Eine Begründung steht noch aus. Das Pikante: Der Gefeuerte leitete Ermittlungen im Umfeld von Trump – auch zur Ukraine-Affäre.

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125 Jahre Nord-Ostsee-KanalJubiläum eines in die Jahre gekommenen Jahrhundert-Traums

Nord-Ostsee-Kanal Fähre bei Sehestedt (imago/penofoto)

Er ist ein technisches Meisterwerk und eine der meistgenutzten Wasserstraßen der Welt: Der Nord-Ostsee-Kanal wird an diesem Sonntag 125 Jahre alt. Das Alter ist ihm inzwischen jedoch anzumerken und auch die Corona-Pandemie geht nicht spurlos an der Wasser-Handelsstraße vorbei.

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Weißrussland in der CoronakriseLukaschenkos Macht erodiert

Der Präsident Weißrusslands Alexander Lukaschenko hält eine Rede auf dem 2. Minsker Dialogforum der Regionen im Oktober 2019 (Imago/Piotr Sivkov)

Weißrusslands Präsident Lukaschenko spielt in der Coronakrise den starken Mann. Quarantäne mussten sich die Bürger selbst auferlegen. Doch dieses Gebaren lässt vor der Wahl die Zustimmung sinken. Es zeichnet sich ab: Das Volk will den Wandel.

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Treffen der NATO-VerteidigungsministerUS-Truppenabzug noch völlig unklar

Ein Apache Kampfhubschrauber wird am 22.02.2017 auf der Ramstein Air Base in Ramstein-Miesenbach (Rheinland-Pfalz) von einer Galaxy C-5 Transportmaschine angeliefert. (picture alliance / Martin Goldhahn)

Die Verteidigungsminister der NATO-Länder beraten am Mittwoch über den angekündigten Abzug von tausenden US-Soldaten aus Deutschland. Doch es herrscht große Skepsis, ob und wie US-Präsident Trump seine Drohung umsetzen wird. Denn selbst die Amerikaner wissen erstaunlich wenig über die Abzugspläne.

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Missbrauch von Berliner PflegekindernStudie sieht pädophiles Netzwerk auch in Behörden

Die Silhouette eines Kindes an der Hand eines Erwachsenen zeichnet sich in einer Unterfuehrung ab in Berlin. (Symbolfoto) (imago images / photothek)

Über Jahrzehnte gaben Berlins Jugendämter Pflegekinder in die Obhut eines Sexualstraftäters. Dieser Fall wurde nun von Hildesheimer Forschern aufgearbeitet. In deren Bericht ist die Rede von einem ganzen Netzwerk, "in dem pädophile Positionen akzeptiert, gestützt und verteidigt wurden".

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Corona in AfghanistanAfghanen in Deutschland fordern internationalen Spendenaufruf

New coronavirus People flood a medical clinic in Kabul on June 1, 2020, after an Afghan nongovernmental organization announced the development of a remedy for the new coronavirus. PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxHUNxONLY (imago images / Kyodo News)

In Afghanistan steigen die Zahlen der Corona-Infizierten und -Toten seit dem Ende des Ramadan drastisch an. In Deutschland lebende Afghanen helfen ihren Familien, wo es nur geht. Doch angesichts der katastrophalen Zustände in dem Land fordern sie einen internationalen Spendenanruf.

Weißrussland vor der WahlLukaschenko greift durch

Weißrusslands Präsident Alexander Lukaschenko  (picture alliance / HANS PUNZ / APA / picturedesk.com)

Trotz der Corona-Pandemie finden am 9. August in Weißrussland Präsidentschaftswahlen statt. Alexander Lukaschenko strebt seine sechste Amtszeit an und wie bei jeder Wahl seit 1994 sind Gegenkandidaten nur erlaubt, wenn sein Regime sie selbst nominiert. Unabhängige Bewerber müssen extrem hohe Hürden überwinden.

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Nach Tod von George FloydUS-Demokraten fordern tiefgreifende Polizeireform

Die Demokraten im US-Kongress haben sich zu Ehren von George Floyd und anderen schwarzen Opfern von Polizeigewalt niedergekniet. (Brendan Smialowski/AFP)

Bessere Polizeiausbildung und eine nationale Datenbank für Polizeigewalt - nach dem Tod von George Flyod arbeitet eine afroamerikanische Abgeordnetengruppe der Demokraten an einem Gesetzentwurf, um die Polizei zu reformieren. Die Republikaner im Kongress arbeiten an eigenen Vorschlägen.

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US-Notenbank und CoronakriseFED plant Nullzinspolitik bis 2022 fortzusetzen

Fed-Chef Jerome Powell am 19. Juni 2019 bei einer Pressekonferenz (picture alliance / dpa / XinHua / Ting Shen)

Zwar sank die Arbeitslosenquote in den USA vergangene Woche überraschend, doch FED-Chef Jerome Powell warnt vor Optimismus. Die US-Notenbank prognostiziert, dass die Coronakrise den Arbeitsmarkt und die Wirtschaft weiter stark belasten werde. Der Leitzins soll daher bis 2022 nahe null bleiben.

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Grundgesetzartikel 3, Absatz 3Debatte über den Begriff "Rasse" im Grundgesetz

Der Artikel 3 des Grundgesetzes zur Gleichheit von Männern und Frauen steht auf einer Platte aus Glas. (picture alliance/dpa/Wolfram Steinberg)

Niemand darf wegen seiner Rasse benachteiligt oder bevorzugt werden, heißt es im Grundgesetz. Kritiker möchten, dass der Satz gestrichen wird, weil man bei Menschen nicht von "Rasse" sprechen kann. Die Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) möchte aber an dem Begriff festhalten.

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Energiewende in CoronazeitenBundesregierung beschließt Wasserstoffstrategie

Eine Hand führt den Tankstutzen in ein blaues Auto, im Hintergrund steht eine H2-Tanksäule (picture alliance / imageBROKER / Rupert Oberhäuser)

Wasserstoff gilt als Hoffnungsträger für die Energiewende, war bisher aber sehr teuer. Die Bundesregierung investiert nun mithilfe des Corona-Konjunkturpakets neun Milliarden Euro, damit seine Erzeugung und Verbreitung umweltfreundlich und kostengünstiger gestaltet werden kann.

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VerfassungsreferendumPutin rührt wieder die große Werbetrommel

02.06.2020, Mobile Wahlurne für die Wahl zum russischen Verfassungsreferendum  (icture alliance/Press Office of the Russian Central Election Commission)

Im April sollte das russische Volk über ein neues Verfassungsreferendum abstimmen - die Wahllokale blieben wegen Corona zu. Nun soll zügig ein neuer Anlauf gemacht werden, obwohl die Pandemie keineswegs überwunden ist. Für Präsident Wladimir Putin geht es vor allem um seine Wiederwahl.

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Radwege und Spielstraßen in BerlinCoronakrise als Beschleuniger der Verkehrswende

Ein Pop-up-Radweg in Berlin (Deutschlandradio / Claudia van Laak)

In Berlin entstehen gerade an vielen Orten sogenannte Pop-up-Radwege und temporäre Spielstraßen. Dort werden Autospuren zu Radwegen und Kinderspielplätzen. Begünstigt wird das auch durch die Abstandsregelungen durch Corona – es gibt aber auch Widerstände.

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NGOs in SüdafrikaHelfer im Kampf gegen Gewalt an Frauen

Gail Horne aus Cape Town hat im Cravenby Care Centre in Parow, Südafrika mit ihrem 10-jährigen Sohn Glen Schutz gefunden. (pa/Nic Bothma/EPA)

In kaum einem anderen Land sind gewalttätige Übergriffe auf Frauen so allgegenwertig wie in Südafrika - und das schon seit Jahren. Der Corona-Lockdown hat die Situation verschlimmert, beobachten Hilfsorganisationen. Sie versuchen, den Opfern häuslicher Gewalt behutsam zu einem Ausstieg zu verhelfen.

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Der US-Präsident und die Sozialen MedienTrump droht Twitter

Die offizielle Twitter-Seite des US-Präsidenten (imago/ BROKER/Valentin Wolf)

Nachdem der Kurznachrichtendienst Twitter einige seiner Tweets mit einem Faktencheck versehen hatte, will US-Präsident Donald Trump Social-Media-Unternehmen stärker regulieren. Während Trump sich als Wahrer der freien Meinungsäußerung sieht, sehen Kritiker genau diese in Gefahr.

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SpaceX-RaketeStart ins All vorerst verschoben

Falcon-9-Trägerrakete am US-Weltraumbahnhof Cape Canaveral (Joe Raedle / Getty Images / AFP)

Es hätte der erste bemannte Flug ins All von US-amerikanischem Boden seit dem Ende des Space-Shuttle-Programms vor neun Jahren werden sollen: Doch 17 Minuten vor dem Start wurde der Countdown der SpaceX-Rakete abgebrochen. Das Wetter war daran nur teilweise schuld.

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Telemedizin in der CoronakriseMit dem Roboter auf Visite

Zwei Krankenpfleger arbeiten in Schutzkleidung in einem Krankenzimmer auf der Intensivstation des Uniklinikums Essen, in dem ein Corona-Patient aus Frankreich behandelt wird.  (picture alliance / dpa / Marcel Kusch)

Dass Deutschland im Vergleich so glimpflich durch die Coronakrise gekommen ist, liegt für viele Ärzte auch an der Qualität der medizinischen Versorgung. An der Berliner Charité beispielsweise können Intensivmediziner mithilfe eines Roboters auch an Visiten in entfernten Krankenhäusern teilnehmen.

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Nach angekündigtem US-AusstiegRussland will an Open-Skies-Vertrag festhalten

Ein Aufklärungsflugzeug des Typs AWACS (picture alliance/dpa/Hinrich Bäsemann)

Die USA haben angekündigt, sich aus dem sogenannten Open-Skies-Vertrag zwischen den NATO-Staaten und den ehemaligen Mitgliedern des Warschauer Paktes zurückziehen zu wollen. Russland hingegen will an dem Vertrag über militärische Überwachungsflüge gerne festhalten - und das aus gutem Grund.

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Türkei und CoronaDie Ängste der Landbevölkerung

In dem abgelegenen türkische Dorf Göceören in der Nähe des Touristenorts Kaş gibt es keinen Arzt (Deutschlandradio/ Karin Senz)

Istanbul ist mit 60 Prozent aller Fälle der Corona-Hotspot in der Türkei. Nahe der Hafenstadt Kaş sind keine Corona-Fälle bekannt. Viele ältere Dorfbewohner hatten schon vor der Pandemie kaum Kontakt zu Fremden, sie versorgen sich selbst. Doch bald soll die Tourismus-Saison beginnen.

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Präsidentschaftswahl in PolenTrzaskowski spielt auf Zeit

Rafal Trzaskowski blickt bei einer politischen Veranstaltung mit ernster Miene. (imago/Eastnews)

Die Präsidentschaftswahl in Polen ist aufgrund der Corona-Pandemie verschoben. Der Regierungspartei PiS kommt das nicht gelegen. Denn der Vorsprung von Amtsinhaber Andrzej Duda schmilzt. Die Opposition positioniert sich derweil mit einem neuen Herausforderer: Warschauer Oberbürgermeister Rafal Trzaskowski.

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"Open Skies"-AbkommenTrump beendet Kontrolle am Himmel

Donald Trump spricht zu Reportern während einer chaotischen Pressekonferenz im White House, 7. April 2020 in Washington, DC, USA. (Getty/Chip Somodevilla)

Nach dem Ende der Sowjetunion sollte das "Open Skies"-Abkommen ab 1992 helfen, Vertrauen zwischen Ost und West herzustellen. Doch Moskau verweigert seit einigen Jahren Beobachtungsflüge über die Enklave Kaliningrad und an der Grenze zu Georgien. Jetzt kündigte die Trump-Regierung den Rückzug aus dem Vertrag an.

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Covid-19Pflegeheime erwachen aus der Corona-Isolation

Heimbewohner Karl Josef Gegner reicht seiner Freundin Ilona Spottke im Begegnungszelt die Hand. Sie trennt ein Plastikvorhang. (Sebastian Engelbrecht / deutschlandradio)

Die Lockerungen der Corona-Beschränkungen machen sich auch in Pflegeheimen bemerkbar. Doch die Angst vor Ansteckungen ist noch immer groß. Einige Heime setzen deshalb auf kreative Lösungen, um ihren Bewohnern den Kontakt mit Außenstehenden wieder zu ermöglichen.

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Ein Jahr Präsident der UkraineSelenskyjs Bilanz mit Licht und Schatten

Wolodymyr Selenskyj zieht eine resignierte Grimasse. (Getty Images / Spencer Platt)

Genau ein Jahr lang ist Wolodymyr Selenskyj nun ukrainischer Präsident. Die Bilanz des früheren Komikers: gespalten. Sein größter Erfolg: Er beschaffte dem Land neue Kredite. Den Krieg in der Ostukraine konnte er dagegen noch nicht beenden. Auch die Korruptionsbekämpfung läuft nicht wie geplant.

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Erster Verhandlungstag in BerlinMordprozess im Fall von Weizsäcker beginnt

Feuerwehrleute, Polizisten und medizinisches Personal nach dem tödlichen Angriff auf den Mediziner Fritz von Weizsäcker in der privaten Schlosspark-Klinik in Berlin-Charlottenburg. Das Opfer war der Sohn des früheren Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker. (dpa/Paul Zinken)

Fritz von Weizsäcker wurde nur 59 Jahre alt. Der Sohn des früheren Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker starb im November 2019 bei einem Messerattentat. Der Mord ereignete sich mitten in Berlin, vor Publikum bei einem Vortrag. Heute beginnt vor dem Landgericht Berlin der Strafprozess.

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UkraineInternetvideo löst Debatte über Leihmutterschaft aus

In der Ukraine warten Säuglinge darauf, von ihren Eltern abgeholt zu werden, heißt es in dem Video des "Zentrums für Humanmedizin" (BioTexCom / Youtube-Video-Still)

Mehr als 1.000 Kinder werden in der Ukraine pro Jahr von Leihmüttern zur Welt gebracht, meist für ausländische Kunden. Doch wegen der Reisebeschränkungen können die Babies derzeit nicht abgeholt werden, wie ein Internetvideo der Reproduktionsfirma zeigt. Daran hat sich eine Debatte über Leihmutterschaft entzündet.

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Coronakrise in den USAImmunologe Fauci warnt vor zu schnellen Lockerungen

Der Immunologe Dr. Anthony Fauci bei der Senatsanhörung am 12.05.2020 zur Coronakrise in den USA (dpa/picture alliance - CNP/AdMedia)

In einer Senatsanhörung hat der Immunologe und Regierungsberater Anthony Fauci eindringlich davor gewarnt, die Ausgangsbeschränkungen in den USA zu schnell zu lockern. Ansonsten drohe ein weiterer Corona-Ausbruch. Viele US-Bundesstaaten erfüllen die empfohlenen Lockerungs-Bedingungen nicht.

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Wirtschaftliche Folgen der CoronakriseZahl der Minijobs geht zurück

Bochum: Die Barhocker stehen umgedreht auf einer Theke der Kneipe Flashbacks im beliebten Ausgehviertel Bermuda3Eck.  (aroline Seidel/dpa)

Kellnern, putzen oder Karten abreißen - in vielen Branchen arbeiten geringfügig Beschäftigte. In der Coronakrise sind sie nun jedoch die ersten, die entlassen werden. Bis Ende März sind die Minijob-Zahlen so deutlich gesunken wie noch nie.

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Green Deal und die Corona-PandemieGeplante Bio-Diversitätsstrategie der EU unter Druck

Eine Hummel sitzt auf der Blüte einer Sonnenblume und sammelt Nektar.  (dpa / Wolfgang Kumm)

Europa will im Jahr 2050 erster klimaneutraler Kontinent werden, das ist das Ziel des Green Deals der EU-Kommission. Mit der Corona-Pandemie gerät das Projekt unter Druck. Nun soll zum Beispiel die Biodiversitätsstrategie des Green Deals Bestandteil des EU-Wiederaufbauplans nach der Coronakrise werden.

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Anschlagsserie in OberbayernMotive des Täters geben Rätsel auf

Eine Frau fotografiert die Zerstörung, die ein Brand in einem türkischen Geschäft angerichtet hat (dpa/Lino Mirgeler)

Eine Serie von Anschlägen auf türkische Läden in der oberbayerischen Stadt Waldkraiburg ist den Ermittler zufolge aufgeklärt. Ein 25-Jähriger hat gestanden. Die Bevölkerung ist erleichtert - gleichzeitig herrscht Verwunderung über die Motive des türkischstämmigen Täters.

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Kriegsende vor 75 JahrenFrankreich und der lange Weg zum Gedenken

Frankreich hat heute an das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 74 Jahren erinnert. (Reuters )

Am 8. Mai 1945 endete in Europa der Zweite Weltkrieg. Auch in Frankreich wird jedes Jahr an diesem Datum der bedingungslosen Kapitulation Deutschlands gedacht. Bis der 8. Mai aber offiziell zum gesetzlichen Feiertag in Frankreich wurde, war es ein langer Weg.

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Wahl der WehrbeauftragtenHögl-Nominierung sorgt für Chaos in der SPD

Eva Högl (SPD) spricht im Deutschen Bundestag in Berlin.  (picture alliance / dpa / Wolfgang Kumm)

Am Donnerstag wird im Bundestag eine neue Wehrbeauftragte gewählt. Im Vorfeld gab es einen Eklat und einen Rücktritt. Die Opposition kritisiert die Personalauswahl der SPD und auch die AfD mischt mit.

Wegen CoronavirusPolen verschiebt die Präsidentschaftswahl

In Polen soll am Sonntag ein neuer Präsident per Briefwahl gewählt werden.  (dpa / picture alliance / Beata Zawrzel)

Die PiS-Partei hatte bislang darauf drauf gedrungen, die Präsidentschaftswahl am 10. Mai abzuhalten. Wegen der Coronavirus-Pandemie schlug sie eine reine Briefwahl vor, was allerdings heftigen Widerstand auslöste - auch in den eigenen Reihen. Daher wird die Wahl nun doch verschoben.

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Coronavirus in GroßbritannienIsle of Wight testet Corona-App

Die Südküste der Isle of Wight (pa/Zoonar/Steven Slater)

Testen, Fahnden, Aufspüren: Auf der Isle of Wight startet in dieser Woche ein Test für die Kontaktverfolgungs-App der britischen Gesundheitsbehörde NHS. Die Teilnahme ist freiwillig, doch Datenschützer sind in Sorge.

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Unruhe bei den GrünenBoris Palmer unter Druck

Dem Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (Bündnis 90/Die Grünen) droht ein Parteiausschlussverfahren (dpa/picture alliance/Sebastian Gollnow)

Wegen seiner Positionen war der Tübinger Oberbürgermeisters Boris Palmer schon lange für einige seiner Parteifreunde bei den Grünen nicht mehr tragbar. Aber nach jüngsten Aussagen distanzieren sich auch enge Weggefährten. Nun droht Palmer ein Parteiausschlussverfahren.

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Präsidentschaftswahl als BriefwahlStreit in Polen über eine Wahl in Zeiten von Corona

In Polen soll am Sonntag ein neuer Präsident per Briefwahl gewählt werden.  (dpa / picture alliance / Beata Zawrzel)

Für Sonntag ist in Polen eine Präsidentenwahl angesetzt. Noch ist aber unklar, ob sie wirklich stattfindet. Wegen der Coronakrise soll sie als reine Briefwahl stattfinden. Ein fairer Wahlkampf sei da nicht möglich gewesen, sagt die Opposition. Die Regierung sieht das anders.

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Häusliche GewaltErschwerte Wohnungssuche für gewaltbedrohte Frauen

Die Hände einer jungen Frau, die auf Wohnungssuche ist, pint einen Zettel an einen Baum, auf dem steht: "Mutter und Kind suchen 2-3 Zimmer Wohnung". (picture allaince / dpa / Rolf Kremming)

Eine Wohnung, die Sicherheit bietet – eigentlich ein Grundrecht. Aber für viele ist das keine Selbstverständlichkeit. Gerade jetzt während der Corona-Pandemie ist die Sorge groß, dass es vermehrt häusliche Gewalt gibt. Die Initiative Step 2 in Köln hilft betroffenen Frauen, eine Bleibe zu finden.

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1. Mai in BerlinKatz-und Maus-Spiel in Kreuzberg

Eine Demonstrantin hält ein Plakat mit der Aufschrift "Leave no one behind but bloody kapitalism" auf der Oranienstraße in Kreuzberg hoch (dpa / Michael Kappeler)

Große Demonstrationszüge sind in der Coronakrise verboten. Doch in Berlin waren trotzdem etwa 4000 Demonstranten und Schaulustige unterwegs. Es gab Rangeleien mit der Polizei und Festnahmen.

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Ambulanter psychiatrischer PflegedienstHilfe für psychiatrisch Erkrankte in Coronazeiten

Wieslawa Elisabeth Kwiatkowski leitet die ambulante Pflegestation des Arbeiter-Samariter-Bundes in Bonn (Deutschlandradio / Pia Behme)

Die Angst angesteckt zu werden, die Kontaktsperre und der jetzt oft ungeregelte Tagesablauf: Die Coronapandemie verstärkt bei Menschen mit psychiatrischen Erkrankung zum Teil die Symptome. Auch deshalb ist die ambulante Pflege für Menschen mit psychiatrischen Diagnosen zurzeit besonders gefragt.

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Maifeiertag in BerlinDieser 1. Mai wird anders

28.04.2020, Nordrhein-Westfalen, Dortmund: Ein Transparent des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) hängt an einer Brücke über der B 1. Das Mai-Motto 2020 lautet: «Solidarisch ist man nicht alleine.» Auf Grund der Corona-Epedemie findet dieses Jahr der erste ?rein digitale 1. Mai? statt. Foto: Bernd Thissen/dpa | Verwendung weltweit (picture alliance / dpa / Bernd Thissen)

Das Coronavirus kennt keinen Maifeiertag. Entsprechend streng sind auch die Maßgaben für 1.-Mai-Demos in Berlin. Der DGB verlegt seine Kundgebung ins Internet. Andere wollen auf die Straße, unter ihnen die linksautonome Szene und die Verantalter der nach rechts offenen "Hygienedemo".

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AfDZweifel an der Auflösung des rechtsextremen "Flügels"

Björn Höcke, Vorsitzender der AfD in Thüringen spricht auf einer Kundgebung auf dem Anger in Erfurt. Björn Höcke bei AfD Kundgebung in Erfurt (imago images / Bildgehege)

Bis zum 30. April soll sich der als rechtsextrem eingestufte Flügel der AfD auflösen. Das heißt: Das jährliche Kyffhäusertreffen, die Facebook-Seite oder das Flügel-Logo darf es nicht mehr geben. Das hat der Bundesvorstand vor gut sechs Wochen beschlossen. Doch was wird jetzt passieren?

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Fridays for FutureKlimaaktivisten gehen neue Wege des Protests

Plakate für eine eine kontaktlose Demonstration am 24. April 2020 in Berlin. (picture alliance / GES-Sportfoto)

Die Coronakrise hat auch Auswirkungen auf die Klimaschutz-Bewegung Fridays for Future. Kundgebungen können nur mit geringer Teilnehmerzahl und unter Einhaltung aller Schutzmaßnahmen stattfinden. Die Aktivisten kämpfen jedoch weiter für ihre Ziele. Zum Beispiel mit einem Netzstreik.

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Förderalismus und COVID-19Bund und Länder streiten über Kulturhilfen

Monika Grütters (CDU), Staatsministerin für Kultur und Medien, spricht bei dem Festakt zum 250. Geburtstag von Alexander von Humboldt. (dpa/ Carsten Koall)

Die Kulturminister der Länder machen Druck auf Kulturstaatsministerin Monika Grütters. Sie fordern in einem offenen Brief Bundeshilfen für den von der Coronakrise besonders stark betroffenen Kulturbetrieb. Die Kulturstaatsministerin sieht aber erst einmal die Länder in der Verantwortung.

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