Historiker Wolffsohn
Völkerrecht darf für gezielte Tötungen im Iran gebrochen werden

Nach Meinung des Historikers Michael Wolffsohn muss das Völkerrecht reformiert werden. Das geltende Recht schütze die Menschen nicht vor Unterdrückung durch die eigene Regierung. Für gezielte Tötungen, wie im Iran geschehen, dürfe es gebrochen werden.

Kaess, Christiane |
Der Historiker Michael Wolffsohn spricht bei einer Konferenz des Zentralrats der Juden im Jahr 2019 in ein Mikrofon
Der in Tel Aviv geborene Historiker findet das Völkerrecht moralisch notwendig, aber reformbedürftig (picture alliance / dpa / Kay Nietfeld)