
Im vergangenen Herbst planten noch rund 63 Prozent der Unternehmen Investitionen. Als Gründe für die Zurückhaltung werden die anhaltende Konjunkturschwäche ohne zwischenzeitliche Erholungsphase sowie die weiterhin unterdurchschnittlich ausgelasteten Kapazitäten genannt. Außerdem werden hohe Energie- und Materialkosten angeführt. 20 Prozent der Befragten erwarteten zudem eine weitere Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage. Selbst während der Finanzkrise, der Corona-Pandemie und der Energiekrise nach Russlands Angriff auf die Ukraine sei die Investitionsbereitschaft höher gewesen, heißt es in dem Bericht.
Die DZ Bank führt die Mittelsstandsumfrage seit 1995 zweimal jährlich durch. Für die aktuelle Ausgabe wurden mehr als 1000 mittelständische Unternehmen in Deutschland befragt.
Diese Nachricht wurde am 13.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.







