
Nouripour verwies in diesem Zusammenhang unter anderem auf die Drohungen, die im Rahmen der Trauerfeierlichkeiten für den Ende Februar getöteten religiösen Führer Ajatollah Chamenei im Iran geäußert wurden. Zudem sei die Konsolidierung der neuen Machtverhältnisse in Teheran nicht abgeschlossen. Für die Weltwirtschaft und für die Region sei dies eine äußerst schlechte Lage, betonte Nouripour.
Der Bundestagsvizepräsident kritisierte zugleich die Rolle der europäischen Staaten. Diese hätten sich durch Nichtstun aus dem Spiel genommen. Sie könnten viel mehr machen, etwa zur Stabilisierung des Libanon oder über Drittstaaten in der Golfregion. Nouripour betonte, für den Iran gehe es in der Auseinandersetzung nicht nur um die Straße von Hormus, sondern um den gesamten Nahen Osten.
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Diese Nachricht wurde am 13.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.










