Spannungen mit USA
Irans Außenminister: Bereit für Verhandlungen und für Krieg

Irans Außenminister Araghtschi hat angesichts der Spannungen mit den USA erklärt, sein Land sei sowohl für Verhandlungen als auch für einen Krieg bereit.

    Die Außenminister des Iran und der Türkei, Araghtschi und Fidan, geben sich die Hand.
    Die Außenminister des Iran und der Türkei, Araghtschi und Fidan (AFP / HANDOUT)
    Bei einer Pressekonferenz in Istanbul wies er zentrale Forderungen von US-Präsident Trump zurück. Trump verlangt unter anderem vom Iran, die Reichweite von ballistischen Raketen zu begrenzen sowie auf die Anreicherung von Uran zu verzichten.
    Araghtschi erklärte, Verteidigungsstrategien und Raketensysteme würden niemals Gegenstand von Verhandlungen sein. Der Iran werde seine Verteidigungsfähigkeiten bewahren und notfalls sogar ausbauen.
    Die Türkei versucht, sich angesichts der Spannungen als potenzieller Vermittler zu positionieren. Außenminister Fidan hatte seinen iranischen Amtskollegen heute empfangen. Türkische Medien berichten, Präsident Erdogan habe Trump um hochrangige trilaterale Gespräche mit dem Iran gebeten.

    Aus dem Deutschlandfunk-Programm

    Iran bereit zu Verhandlungen – und zum Krieg
    Diese Nachricht wurde am 30.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.