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StartseiteInterview"Viele Experten raten uns, die Schulen kurzfristig aufzumachen"06.06.2020

KMK-Präsidentin Hubig (SPD)"Viele Experten raten uns, die Schulen kurzfristig aufzumachen"

Die Präsidentin der Kultusministerkonferenz Stefanie Hubig (SPD), hält es für wichtig, dass Kinder und Jugendliche möglichst bald wieder in den regulären Unterricht zurückkehren. Regelbetrieb wie vor Corona sei aber nicht möglich, etwa weil sich Klassen nicht vermischen dürften, sagte sie im Dlf.

Stefanie Hubig im Gespräch mit Philipp May

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21.08.2019, Rheinland-Pfalz, Mainz: Stefanie Hubig (SPD), Ministerin für Bildung des Landes Rheinland-Pfalz, spricht während der Plenarsitzung des Landtags Rheinland-Pfalz. Foto: Arne Dedert/dpa | Verwendung weltweit (picture alliance/dpa/Arne Dedert)
Stefanie Hubig (SPD) ist Bildungsministerin in Rheinland-Pfalz und derzeit Vorsitzende der Kultusministerkonferenz (picture alliance/dpa/Arne Dedert)
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Die Kultusministerkonferenz hat sich dafür ausgesprochen, dass in den Schulen so schnell wie möglich der normale Regelbetrieb wieder aufgenommen werden soll. "So bald wie möglich - das muss jedes Land für sich definieren", sagte die Vorsitzende der Kultusministerkonferenz, Stefanie Hubig, im Dlf. In einigen Bundesländern sollen die Kinder noch vor den Sommerferien wieder täglich in die Schule gehen oder tun das sogar bereits. Zuletzt hatte Nordrhein-Westfalen angekündigt, die Grundschulen ab dem 15. Juni wieder vollständig zu öffnen. Das entspreche auch dem Rat der Experten, sagte Hubig - selbst wenn es nur um zwei Wochen gehe. Ziel sei, Erfahrungen zu sammeln. Für ihr eigenes Bundesland Rheinland-Pfalz habe sie noch keine abschließende Entscheidung getroffen, so die SPD-Politikerin.

Komplette Rückkehr zu Regelbetrieb nicht sinnvoll

Ein Regelbetrieb wie vor Corona sei in den Schulen allerdings noch nicht wieder möglich, betonte Hubig. Denn wenn man auf Abstandsregeln verzichte, damit Kinder und Jugendliche wieder im täglich im Klassenverband statt im Schichtsystem unterricht werden können, müssten andere Hygieneregeln und Schutzmaßnahmen ergriffen werden. Die Klassenverbände müssten zusammenbleiben und dürften nicht gemischt werden, auch nicht in den Pausen. Auch Lüften spiele eine große Rolle. Maskentragen im Unterricht dagegen sei insbesondere für jüngere Schülerinnen und Schüler schwierig, so Hubig.

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Das Interview in voller Länge:

Philipp May: Daumen hoch oder Daumen runter für NRW?

Hubig: Ich glaube, das steht mir nicht zu, zu entscheiden, ob Daumen hoch oder Daumen runter. Aber es ist eine Situation, die wir auch diese Woche im Kreise der Kultusministerinnen und Kultusminister besprochen haben, in der wir sehen, dass die Infektionszahlen immer stärker sinken, Gott sei Dank, im Durchschnitt gesehen, und in der wir uns als Bildungsministerinnen und Bildungsminister natürlich fragen müssen, wie können wir jetzt schnell auch das Recht auf Bildung von Kindern und Jugendlichen verwirklichen.

May: Das heißt, NRW war Vorreiter, aber bis Sie zum Beispiel in Rheinland-Pfalz nachziehen, das ist jetzt eigentlich nur noch eine Frage von Tagen?

Hubig: Wir haben im Rahmen der Kultusminister beschlossen, dass wir alle möchten, dass sobald wie möglich der Regelbetrieb beginnt. Und sobald wie möglich, das muss jedes Land für sich selber definieren. Das macht einen Unterschied mit Blick auf das Infektionsgeschehen im Land, aber auch die Frage, wann fangen die Sommerferien an, das ist ja ungefähr ein Monat Unterschied zwischen den Ersten und den Letzten, die beginnen. Und dann stimmen wir uns zum Beispiel in Rheinland-Pfalz auch sehr eng mit unseren eigenen Expertinnen und Experten im Gesundheitsbereich ab bei der Frage, können wir das verantworten, die Grundschulen – um die geht es ja im Moment auch nur – zum Beispiel noch vor den Sommerferien starten zu lassen.

"Wir können keinen Normalbetrieb wie vor Corona haben"

May: Und können Sie es verantworten?

Hubig: Wir haben noch keine endgültige Entscheidung getroffen. Mir ist es wichtig, dass wir wirklich möglichst bald den Kindern und auch den Jugendlichen die Möglichkeit geben, in die Schulen zurückzukehren, aber ich mache das nur, wenn wir das auch verantworten können, weil wir eben nicht nur für das Recht auf Bildung stehen, das ist mir besonders wichtig, sondern wir stehen auch für den Gesundheitsschutz der Beschäftigten in den Schulen, auch der Kinder, auch deren Eltern. Und natürlich wollen wir nicht das verspielen, was wir uns in den letzten Monaten hart erarbeitet haben beim Infektionsgeschehen.

May: Also das Infektionsgeschehen beziehungsweise der Rückgang des Infektionsgeschehen ist der Schlüssel, wenn ich Sie richtig verstehe. Wie ist da genau für Sie der Parameter, wie muss das Infektionsgeschehen ganz genau konkret sein, dass Sie sagen, okay, jetzt geht es zurück in die Schule.

Hubig: Das ist nicht nur ein einziger Parameter, sondern das sind verschiedene Faktoren. Und genau die Frage erörtern wir mit unseren Gesundheitsexperten, lassen uns von denen beraten. Wir müssen natürlich sehen, dass wir keinen Regelbetrieb, Normalbetrieb wie vor Corona haben können. Ich sage mal, das, was bei uns im Moment der größte oder der schwierigste Punkt ist, sind die Abstandsregeln. Wenn Sie 1,50 Meter Abstand halten müssen auch in den Schulen, im Klassenraum, bedeutet das immer, dass die Lerngruppen nicht zusammen sein können, dass man eben diesen Schichtbetrieb hat, den wir momentan haben, dass Schülerinnen und Schüler nur wenig in die Schule kommen können und viel Fernunterricht bekommen. Und wenn man das ändert, wenn man auf Abstandsregeln verzichten können, wenn uns die Experten das so sagen, es gibt ja mittlerweile viele Stimmen, die sagen, bei den Grundschülern kann man das verantworten, bei den Kita-Kindern passiert das schon, Kita ist ohne Abstand. Wenn diese Abstandsregeln fallen, müssen wir natürlich auch entsprechend andere Hygieneregeln und vorsorgliche Maßnahmen treffen.

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"Schule ist ein sozialer Ort, ein Lernort"

May: Wo Sie es gerade ansprechen: Es gibt Experten, die sagen, es geht. Dennoch ist immer noch nicht schlussendlich geklärt, wie hoch das Infektionsrisiko bei Kindern derzeit ist. Es gibt widersprüchliche Studien, widersprüchliche Untersuchungen. Wieso gehen Sie das Risiko da jetzt ein?

Hubig: Es ist richtig, dass es unterschiedliche Studien gibt, und da haben wir uns auch drauf vereinbart im Rahmen der Kultusminister, dass wir die auch austauschen wollen, dass wir auch gucken wollen, welche Studien neu beantragt werden, um hier zu guten und validen Daten weiterhin zu kommen. Die Länder, die das tun, Baden-Württemberg hat ja auch schon gesagt, dass sie jetzt die Grundschulen öffnen werden, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen, das ist ja eine ganze Reihe von Ländern, die das gesagt haben, die tun das genau wie wir, weil wir alle dieses Recht auf Bildung gewährleisten müssen. Es ist wichtig für Kinder und Jugendliche, in die Schule zu kommen. Schule ist ein sozialer Ort, es ist ein Lernort, das sehen wir auch bei den Kindern, die jetzt wieder da sind. Und es ist vor allen Dingen auch ein Ort, der besonders wichtig ist für die Kinder, die zu Hause nicht die Unterstützung bekommen, die sie brauchen.

May: Verstehe ich. Aber wie machen Sie es denn jetzt konkret mit den Abstandsregeln, wenn Sie sagen, das ist im Prinzip nicht zu gewährleisten, wenn wir wieder einen Regelschulbetrieb haben.

Hubig: In den Ländern, die jetzt auf Abstandsregeln verzichten, ist es so, dass die Hygieneregeln natürlich verändert werden. Der Hygieneplan, den wir in der KMK erarbeitet haben, der muss weiter entwickelt werden, weiter bearbeitet werden. Es ist wichtig, dass es eine Stabilität in den Gruppen gibt, das heißt, dass die Klassenverbände zusammen bleiben und nicht gemischt werden. Das geht in Grundschulen einfacher, weil wir ja da das Klassenlehrerprinzip haben. Die Kontakteinschränkung, eine Kontakteinschränkung muss stattfinden. Das heißt, die Klassen sollen getrennt dann auch in die Pausen gehen oder mit großen Abstand voneinander in Pausen gehen. Das Lüften spielt eine ganz, ganz große Rolle, gut zu lüften, das haben wir jetzt gelernt in den letzten Wochen. Die Nachverfolgung ist natürlich wichtig, auch die Frage, wie reagiere ich, wenn es Infektionsgeschehen an einer Schule gibt, welche Stufen kommen dann sozusagen zum Tragen. Und natürlich die allgemeinen Hygienevorschriften, die es jetzt schon gibt. Noch einen Satz vielleicht zu den Risikogruppen, weil es natürlich auch Menschen gibt, die jetzt Angst haben, die immer noch unsicher sind. Es ist klar, dass Menschen, die zu einer Risikogruppe gehören, Lehrerinnen und Lehrer, dass die natürlich weiterhin den Unterricht von zu Hause oder eben getrennt von, ich sage mal, von den Klassen machen können im Wege des Fernunterrichts.

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"Es wird Bedarf an zusätzlichem Personal geben"

May: Das sind ja gar nicht so wenig Lehrerinnen und Lehrer, die zur Risikogruppe gehören. Kann man das überhaupt schaffen, wenn die jetzt alle zu Hause bleiben?

Hubig: Das ist eine große Herausforderung natürlich, weil sie nicht – wie vor Corona – den Stamm an Lehrkräften haben. Bei den Lehrkräften, die zu Hause bleiben, heißt das natürlich nicht, dass sie zu Hause nichts machen, sondern sie unterrichten von zu Hause entweder über Videoplattformen, wir haben in Rheinland-Pfalz eine schon eingeführt seit Anfang Mai, oder eben über andere Formate, die die Schulen mit der Schulaufsicht dann auch festlegen, damit Lehrkräfte auch eingesetzt werden können. Aber es wird natürlich auch einen Bedarf an Vertretungslehrkräften, an zusätzlichem Personal entstehen.

May: Der Präsident des Lehrerverbandes, Meidinger, der hat eine Maskenpflicht in der Schule, auch für Schüler ins Spiel gebracht. Halten Sie das für sinnvoll?

Hubig: Da gibt es unterschiedliche Meinungen zu. Gerade bei den Jüngeren ist es nicht einfach, immer Masken zu tragen. Die Mimik, die Gestik ist im Unterricht ganz wichtig für die Kommunikation, deswegen haben wir in Rheinland-Pfalz entschieden, dass im Unterricht keine Maskenpflicht besteht. Wir haben gesagt, da, wo die 1,50 Meter nicht eingehalten werden können, da müssen zurzeit Masken getragen werden, das ist eben noch der Stand, den wir ganz am Anfang bei den Schulöffnen gehabt haben. Aber auch das ist ein Punkt, den wir derzeit mit unseren Experten besprechen.

May: Stimmen Sie sich eigentlich auch mit Karl Lauterbach zum Beispiel ab, prominentester Gesundheitspolitiker bei der SPD, der ja eher skeptisch ist, was die Schulöffnungen angeht?

Hubig: Natürlich nehme ich das auf und wahr, was Karl Lauterbach sagt. Ich finde, er ist eine sehr wichtige und kluge Stimme bei allen Fragen, die jetzt anstehen.

"In der Corona-Pandemie die richtigen Entscheidungen getroffen"

May: Auf der anderen Seite haben Sie schon betont, wie wichtig es ist auch aus sozialer Perspektive gerade bei Grundschulkindern, zum Regelschulbetrieb zurückzukehren. Wenn man sich den internationalen Vergleich anschaut, dann ist Deutschland ja eher spät dran. Beispielsweise Dänemark - ähnliches Infektionsgeschehen - hat die Grundschulen deutlich früher geöffnet und eigentlich ganz gute Erfahrungen gemacht. Waren sie möglicherweise an der falschen Stelle zu lange zu vorsichtig?

Hubig: Das denke ich nicht. Ich glaube, wir haben gezeigt insgesamt in Deutschland, dass wir mit der Corona-Pandemie sehr gut umgegangen sind und die richtigen Entscheidungen getroffen haben. Die Zahlen geben uns ja jetzt auch recht, auch die Zahlen derjenigen, die dann verstorben sind, die Gott sei Dank bei uns nicht so hoch sind wie in anderen Ländern. Ich glaube, es war der richtige Weg, es schrittweise zu machen und mit Verantwortung. Das wollen wir auch weiter tun.

May: Schauen Sie sich an, was die Dänen gemacht haben?

Hubig: Ja, natürlich. Es gibt jetzt zum Beispiel auch eine Studie aus den Niederlanden, die gerade gestern oder vorgestern veröffentlicht worden ist zu der Frage, wie infektiös sind Kinder, wie stark übertragen sie das Infektionsgeschehen. Solche Dinge gucken wir uns an und solche Dinge erörtern wir natürlich auch im Kreis der Kolleginnen und Kollegen.

"Wichtig, dass Sport im Freien stattfindet"

May: Eine Sorge, die ich tatsächlich auch immer wieder von Kindern höre beziehungsweise ein Bedürfnis, das ist das bessere Wort, ist der Sportunterricht. Wie sieht es damit aus?

Hubig: Der Sportunterricht ist, ich kann jetzt nur für Rheinland-Pfalz sprechen, aber ich weiß, dass es in den anderen Bundesländern ähnlich ist, bei uns im Freien jetzt zulässig. Und wir sind dabei, haben jetzt auch Regeln aufgestellt, dass es eben auch eingeschränkt wieder weitergehen kann mit dem Sportunterricht. Da muss man eben aufpassen, das ist wie bei den Fitnessstudios, wenn man schwitzt, wenn man rennt, wenn man läuft, entsteht viel Aerosol, und dann kann eben dort stärker übertragen werden. Deswegen ist es wichtig, dass Sport im Freien stattfindet und dass man eben auch dort guckt, dass man große Abstände einhält.

May: Aber auch da wird es Konzepte geben, dass das wieder möglich gemacht wird.

Hubig: Ja, es ist auch wichtig, dass Kinder sich bewegen, gerade nach dieser langen Zeit, die sie drinnen verbracht haben.

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May: Frau Hubig, jetzt sind ja eh bald Sommerferien. Wenn Sie die Schulen vorher öffnen, geht das ja wahrscheinlich, nehme ich mal an, korrigieren Sie mich, einher mit umfassenden Studien, die man dann ja möglicherweise über den Sommer auswerten kann und dann gegebenenfalls die Erkenntnisse anwenden kann nach den Sommerferien. Passiert das?

Hubig: Viele Expertinnen und Experten raten uns, die Schulen jetzt auch kurzfristig aufzumachen, auch nur für zwei Wochen. Das ist auch eine Abwägungsfrage, weil es für die Schulen natürlich noch mal viel Arbeit bedeutet, viel Umorganisation bedeutet. Aber die Experten raten, es zu tun, weil sie sagen, man muss auch einfach mal Erfahrungen sammeln jetzt und dann wissen, wie wir auch dann nach den Sommerferien weiter vorgehen können. Natürlich machen wir in Rheinland-Pfalz eine Testung vor den Sommerferien einmal an 35 verschiedenen Schulen und Kitas und werden diese Testung nach den Sommerferien wiederholen, um einfach zu sehen, wie sich das Infektionsgeschehen in den Sommerferien entwickelt hat.

Äußerungen unserer Gesprächspartner geben deren eigene Auffassungen wieder. Der Deutschlandfunk macht sich Äußerungen seiner Gesprächspartner in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen.

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